Wie lassen sich Erfahrungen politischer Verfolgung in der DDR aufarbeiten und vermitteln? Die überregionale Zeitzeugenwerkstatt hat unter der Leitung der Psychologin Elisabeth Vajna einen besonderen Zugang entwickelt: In der Online-Ausstellung „An der Schmerzgrenze“ werden persönliche Schicksale künstlerisch und multimedial sichtbar und laden zum Dialog ein.
Die Kooperationsveranstaltung des Aufarbeitungsbeauftragten in Sachsen-Anhalt und der Bundesstiftung Aufarbeitung bietet am 14. April 2026 um 18:00 Uhr in der Kronenstraße 5 in Berlin einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung sowie ein moderiertes Gespräch mit beteiligten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Ausdrucksformen für erlittenes Unrecht, der Bedeutung gemeinsamer Aufarbeitung und dem Weg vom Betroffenen zum Zeitzeugen in der Bildungsarbeit. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.
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