Heute, am 30. September 2025 um 18 Uhr, laden die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. und die Bundesstiftung Aufarbeitung zu einer Diskussionsveranstaltung in die Kronenstraße 5, 10117 Berlin, ein.
Die deutsch-polnischen Beziehungen sind bis heute von den Verbrechen des Nationalsozialismus geprägt – und die Erinnerung daran unterscheidet sich in beiden Ländern bis heute. Während in der Bundesrepublik lange Flucht und Vertreibung im Vordergrund standen, erkannte die DDR zwar früh die polnische Westgrenze an, schob aber die alleinige Verantwortung für Krieg und Völkermord des „Dritten Reiches“ auf die Bundesrepublik. Erst in den 1980er-Jahren brachte die polnische Oppositionsbewegung eine echte Annäherung.
Auch 80 Jahre nach Kriegsende bleiben zentrale Fragen aktuell: Wie erinnern beide Länder an die NS-Verbrechen in Polen, wie kann eine gemeinsame europäische Erinnerungskultur aussehen und welche Hoffnungen verbindet die junge Generation mit der Zukunft?
Zum Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=UVX2-mcQ_j4
Weitere Informationen: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/veranstaltungen/geteiltes-erinnern-vergangenheit-gegenwart-und-zukunft