Am 4. September 2025 um 18:00 Uhr lädt die Bundesstiftung Aufarbeitung in die Kronenstraße 5, 10117 Berlin, zur Podiumsdiskussion „Doppelte Verfolgung – Die Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR“ ein. Beleuchtet wird die außergewöhnliche historische Erfahrung einer Religionsgemeinschaft, die gleich in zwei Diktaturen systematischer Repression ausgesetzt war. Während im Nationalsozialismus europaweit rund 14.000 Zeugen Jehovas verfolgt und 1.800 von ihnen ermordet wurden, setzte sich das Leid in der DDR fort: 1950 verboten, kam es zu tausenden Verhaftungen und erneuter Haft.
Über die Ähnlichkeiten und Unterschiede nationalsozialistischer und kommunistischer Verfolgung der Zeugen Jehovas im historischen Kontext diskutieren Dr. Dr. Christl Wickert (Historikerin und Politologin), Falk Bersch (Autor und Publizist) und Dr. Tim Müller.
Die Veranstaltung wird live unter folgendem Link übertragen: https://www.youtube.com/watch?v=AKWxRHmaqgw