„Spielen im Staatssozialismus“ ist das Thema des jetzt im Buchhandel erhältlichen Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung (JHK) 2021. Die Bandbreite der Forschungsbeiträge reicht von Kindergartenspielen in der Tschechoslowakei und der Sowjetunion über Skateboarden im sozialistischen Dresden bis zur Computerspiel-Piraterie auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Der Band zeigt, wie sich das Spielen im Spannungsfeld von politischer Steuerung, Mangelwirtschaft und privater Entfaltung sowohl als Instrument der „Erziehungsdiktatur“ wie auch als Möglichkeit zur kreativen Grenzüberschreitung entwickelte.

Das 1993 von Hermann Weber in Mannheim begründete und seit 2004 im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung herausgegebene Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung ist die wichtigste deutschsprachige Plattform der deutschen und internationalen historischen Kommunismusforschung.

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2021, hrsg. von Juliane Brauer, Maren Röger und Sabine Stach (Gastherausgeberinnen der Ausgabe 2021) sowie Ulrich Mählert u. a. im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung, Berlin: Metropol Verlag 2021, 336 S., 56 Abb., ISBN: 978-3-86331-590-0, 29,- Euro.

 

Alle weiteren Informationen zum neuen JHK 2021 finden Sie auf unserer Webseite: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/publikationen/jahrbuch-fuer-historische-kommunismusforschung-2021