Die Liebesbriefe der Großeltern, die vom ersten Westgeld gekauften Ohrringe der Mutter oder der Nussknacker aus „Ausschussware“ – in vielen Familien schlummern persönliche Zeugnisse der Transformationszeit. Sie eröffnen unmittelbare Zugänge zur Geschichte und helfen, Gegenwart besser zu verstehen.
Genau hier setzt die dreiteilige Fortbildung „Die eigene Geschichte ausstellen – demokratisch, partizipativ, produktiv“ im Projekt „Zeitgeschichtliche Familienarchive aus Schüler“ an: Schüler bringen eigene Quellen aus ihren Familien mit in den Unterricht und machen ihre Geschichten für andere zugänglich. Lehrkräfte begleiten diesen Prozess und entwickeln gemeinsam mit Lehramtsstudierenden didaktische Ansätze für einen lebendigen Geschichtsunterricht.
Gesucht werden Lehrkräfte aus Sachsen und Niedersachsen (insbesondere Gymnasium, Oberschule, berufsbildende Schulen; weitere Schulformen willkommen). Das Angebot richtet sich vor allem an die Fächer Geschichte, Religion, Ethik sowie GSW/GRW (Jg. 9–13).
Termine in Dresden und Göttingen (online & in Präsenz)
Infos & Anmeldung Dresden: https://tu-dresden.de/zlsb/lehrkraefteakademie/fortbildungsprogramm/termine/die-eigene-geschichte-ausstellen-demokratisch-partizipativ-produktiv
Infos & Anmeldung Göttingen: https://nlc.info/app/edb/event/53453
Anmeldung bis zum 05.04.2026