[pic_left]../../uploads/2012-pix-publikationen/kirchen-ddr.jpg[/pic_left] Die einzigen Institutionen in der DDR, die sich niemals voll in das Regime der SED-Diktatur integrieren ließen, waren die Kirchen. Trotz aller Versuche der SED, sie aus dem gesellschaftlichen Leben zu verdrängen, boten sie immer Orientierung und Schutz für einzelne Menschen und Personengruppen.

Die Rolle der Kirchen im SED-Staat behandelt die neue Publikation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Bundesstiftung Aufarbeitung. "Kirchen in der DDR – Niemals voll in das Regime integriert" von Peter Maser gibt einen Überblick über die Entwicklung der evangelischen und katholischen Kirche innerhalb des SED-Regimes sowie über die verschiedenen Phasen im Verhältnis von Staat und Kirchen. Der Neuanfang nach 1945 wird ebenso beleuchtet wie die Grundlagen der Kirchenpolitik der SED und ihre Auswirkungen. Schließlich behandelt die Broschüre auch die kirchliche Friedensarbeit und die Rolle der Kirchen für die Herausbildung der Oppositionsbewegung in den 1980er-Jahren und in der Friedlichen Revolution 1989.

Die Publikation kann im [linkintern=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/leben-in-der-diktatur-4003.h…] der Bundesstiftung Aufarbeitung gegen eine Schutzgebühr von 2,00 Euro bestellt werden.