„Was der Krieg verschonte, überlebt im Sozialismus nicht!“ – systemkritisches Graffiti an der Fassade eines verfallenen Altbaus im Scheunenviertel, Berlin-Mitte, 1990. © Bundesstiftung Aufarbeitung / Ostkreuz, Harald Hauswald, HH05115_01

Harald Hauswald fotografierte den Alltag in Ost-Berlin, aber nicht wie es der Staat gern gesehen hätte, sondern grau wie er in vielen Fällen war. Seine Bilder sind einzigartige Zeugnisse des Alltagslebens in der DDR, der Entwicklung des Ostberliner Stadtraums und des Wirkens oppositioneller Gruppen. Seit 2017 unterstützt die Bundesstiftung Aufarbeitung die Digitalisierung des Fotobestands von Harald Hauswald. Gemeinsam mit dem Ostkreuz-Verein für Fotografie wird damit eine große Zahl bisher unveröffentlichter Bilder aus der DDR und der Umbruchsphase bis zur deutschen Einheit langfristig verwahrt und öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Bislang haben wir rund 5.000 Bilder erhalten, bis Ende März 2021 werden es etwa 7.000 Digitalisate sein. Eine Auswahl davon möchten wir Ihnen in den nächsten Wochen vorstellen, jeweils montags, mittwochs und freitags.

Mehr Informationen und weitere Fotografien von Harald Hauswald finden Sie auf unserer Webseite: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/archiv/fotobestaende/harald-hauswald