Vom 17. bis 26. September 2025 laden die Gedenkstätte Buchenwald, das Stadtmuseum Weimar und das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus zu den Tagen der Begegnung 2025 ein. Den Auftakt bildet am 17. September 2025, 18:00–20:00 Uhr, im Stadtmuseum Weimar die Buchvorstellung „Verloren in der Erinnerung. Die Gesellschaft Memorial und der Kampf um die Vergangenheit in Russland“ mit Sergey Bondarenko und Natalia Baryshnikova. Am 19. September 2025, 18:00–20:00 Uhr, folgt im Kino mon ami Weimar der Filmabend „Deutschland ist so groß und schön.“ mit Regisseurin Jana von Rautenberg und anschließendem Gespräch.

Am 20. September 2025 eröffnet in der ehemaligen sowjetischen Verwaltungsbaracke die Ausstellung „(K)Ein Ort des Schweigens. Das sowjetische Speziallager Nr. 2 in Buchenwald 1945–1950“, die bis zum 19. September 2026 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr zu sehen ist. Ebenfalls am 20. September 2025 findet von 10:00 bis 12:00 Uhr im Kinosaal die zentrale Gedenkfeier statt, die Grußworte, die Ausstellungseröffnung sowie eine ökumenische Andacht und Kranzniederlegung umfasst.

Am 24. September 2025, 17:30–19:00 Uhr, stellt PD Dr. Elke Scherstjanoi im Stadtmuseum Weimar ihr Buch „Sieger leben in Deutschland“ vor. Daran schließt sich am 25. und 26. September 2025, 09:00–18:00 Uhr, im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus die Tagung „Lager zwischen Kriegsende und Besatzungspolitik“ an. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet am 26. September 2025, 17:00–18:30 Uhr, der öffentliche Themenrundgang „Nach dem Krieg. Spuren der sowjetischen Besatzungszeit in Weimar 1945–1950“ mit Treffpunkt am Eingang des Museums Zwangsarbeit.

Die Tage der Begegnung 2025 erinnern an die dramatischen Umbrüche der Jahre 1945 bis 1950, würdigen die Opfer des sowjetischen Speziallagers Nr. 2 und laden zu Austausch, Gedenken und Diskussion ein. Die Veranstaltungsreihe wird durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.