Das von der Bundesstiftung Aufarbeitung mit rund 30.000 Euro geförderte Web-Projekt „Virtuelle Gedenkstätten: Orte der Heimerziehung in Thüringen von 1945 bis 1990“ wird ehemalige Heimkinder erstmals umfassend zu Wort kommen lassen. In mehr als 1.200 Gesprächen werden sie über ihre sehr ambivalenten Kindheitserinnerungen berichten. Das Bürgerkomitee des Landes Thüringen e.V. wird auf der Online-Plattform weitere Filme, Fotos und zusätzliche Quellen veröffentlichen und die bislang unbekannten Geschichten voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres virtuell erfahrbar machen.