Geb. 1972 in Bünde; Studium der Osteuropäischen Zeitgeschichte, Politikwissenschaft und Publizistik in Oldenburg, Berlin (Freie Universität) und Warschau; 2003–2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Ettersberg zur vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen und ihrer Überwindung in Weimar; 2008–2012 Referent und Leiter des Sachgebiets für Veranstaltungen beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Berlin; seit Oktober 2012 bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: zunächst Referent für Gedenkstättenarbeit, 2014–2017 Projektleiter „Internationales Dissidenten-Lexikon“ und seit Oktober 2017 Leiter des Arbeitsbereichs Gedenkstätten und Erinnerungskultur; 2019 Promotion zum Dr. phil. an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) mit einer Arbeit zu den deutsch-polnischen Kommunalbeziehungen.

Veröffentlichungen:

Parteiauftrag: Städtepartnerschaft. Kommunalpartnerschaften zwischen Polen und der DDR und ihre Transformation nach 1989/Partyjne zlecenie: partnerstwo miast. Partnerstwa komunalne między Polską a NRD i ich transformacja po 1989 roku (= Interdisciplinary Polish Studies, Bd. 8), Berlin 2020.

Hg. (gemeinsam mit Michael Mayer, Oksana Nagornaja, Jörg Morré und Olga Nikonova): Das letzte Jahrzehnt des Sozialismus. Transformationsprozesse in der DDR und in der Sowjetunion (1985 bis 1989/91)/Poslednee desjatiletie socializma: Transformacionnye processy v GDR i v Sovetskom Sojuze (1985–1989/91), Moskau 2016.