Die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung will die Auseinandersetzung mit der Geschichte des deutschen und internationalen Kommunismus im 20. Jahrhundert in Wissenschaft und politischer Bildung befördern und dazu beitragen, die Ursachen, Geschichte und Wirkung der SED-Diktatur zu erhellen und diese in die Gesamtgeschichte des Kommunismus einzuordnen. Der Nestor der historischen Kommunismus- und DDR-Forschung in Deutschland, der Mannheimer Zeithistoriker Prof. Dr. Hermann Weber († 29.12.2014), und seine Frau Gerda haben damit eine Stiftung eingerichtet, mit der sie ihrer Lebensaufgabe eine dauerhafte Förderung zuteil werden lassen.

Die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung kooperiert bei ihrer Projektförderung mit der Hermann-Weber-Stiftung an der Universität Mannheim. Anträge auf Projektförderung können jeweils bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres formlos mit einer aussagekräftigen Projektkonzeption sowie einem Finanzierungsplan an die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung, c/o Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin gerichtet werden. Bei der Antragstellung ist zu berücksichtigen, dass die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung in Kooperation mit der Mannheimer Hermann Weber Stiftung derzeit jährlich zwei- bis dreitausend Euro Fördermittel ausreichen kann.

Das Ehepaar Hermann und Gerda Weber vor einem Bücherregal auf einem Sofa sitzend

 

Über Förderanträge entscheidet der Beirat der Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung. Ihm gehören neben den Stiftern die Herren Markus Meckel, Rainer Eppelmann und Andreas Herbst, Prof. Dr. Bernd Faulenbach als Beiratsvorsitzender und Dr. Ulrich Mählert als geschäftsführender, stellvertretender Beiratsvorsitzender an. Als Ansprechpartner steht Dr. Ulrich Mählert via E-Mail gerne zur Verfügung.

Gerda Weber freut sich über Spenden an die von ihr und ihrem Mann Hermann Weber eingerichtete Stiftung!

Bankverbindung

Empf.: Bundeskasse Kiel
Kontonr.: 210 010 30
Blz: 210 000 00
Bank: Bundesbank - Filiale Kiel
Verwendungszweck: Bundesstiftung Aufarbeitung - GHW-Stift, sowie Vor- und Nachnamen des Spenders

 

Ausschreibung von Fördermitteln zur Ausrichtung der „Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung“ im Jahre 2022 oder 2023

Die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung und das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung laden ab sofort dazu ein, sich mit einem Exposé um die Ausrichtung einer „Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung“ in den Jahren 2022 oder 2023 zu bewerben. Antragsschluss ist der 2. November 2020, 12 Uhr.

Die Konferenzreihe soll das Andenken an den Mannheimer Kommunismusforscher Hermann Weber (1928-2014) wahren. Gefördert werden Konferenzen, die nachvollziehbar der historischen Kommunismusforschung zugeordnet werden können. Dies schließt ausdrücklich auch Perspektiven auf die jüngere Vergangenheit sowie die Gegenwart ein, sei es in Bezug auf die Folgen der kommunistischen Diktaturen, Fragen der Erinnerungskultur oder aber hinsichtlich aktueller Ausprägungen des Kommunismus bzw. Linksradikalismus. Die Konferenzbeiträge werden im Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung veröffentlicht.

Ausführliche Informationen zur Konferenz und zur Antragstellung finden sich auf der Website https://sites.google.com/view/hw-konferenz. Antragsberechtigt sind ausschließlich juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, die über nachgewiesene fachliche Expertise verfügen und die Gewähr einer ordnungsgemäßen Mittelbewirtschaftung bieten. Die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung ist eine unselbständige Stiftung in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

3. Hermann-Weber-Konferenz 2021

Formen der Herrschaft und Repression im Spätsozialismus

Unter dem Titel "Nach dem Terror. Formen der Herrschaft und Repression im Spätsozialismus" findet vom 6. bis 8. Mai 2021 die 3. Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung in Berlin statt. Ihr Thema ist der Wandel politischer Herrschaft in den kommunistischen Diktaturen.
Logo Hermann Weber Konferenz