Prof. Dr. Andreas Wirsching ist seit 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin und Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er studierte Geschichte und evangelische Theologie in Berlin und Erlangen. 1988 wurde er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg promoviert und 1995 habilitierte er sich im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Regensburg. Zwischen 1985 und 1996 war er als wissenschaftlicher Assistent und Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Universität Erlangen, am Deutschen Historischen Institut in Paris und am Institut für Zeitgeschichte in München tätig. Von 1996 bis 1998 lehrte er als Professor für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Von 1998 bis 2011 war er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg. Gastprofessuren führten ihn u. a. an die Washington University in St. Louis, Missouri, USA, an das Institut d’Études Politiques, Paris, und an die Université de Montréal, Kanada. Er ist u. a. Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Augsburg, Stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (Berlin) sowie ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen vergleichende deutsche und französische Geschichte im 20. Jahrhundert, die Geschichte der Weimarer Republik, des Kommunismus, des Faschismus und des Nationalsozialismus 1918 – 1945, deutsche und europäische Geschichte seit den 1970er Jahren sowie Geschichte und Theorie der Moderne.
 

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