Professor für Kulturgeschichte des östlichen Europa an der Universität Leipzig und stellvertretender Direktor des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), ebenfalls in Leipzig.
Nach dem Studium der Osteuropäischen Geschichte, Slavistik, Balkanologie und Islamwissenschaft in Tübingen, Sofia (Bulgarien) Skopje (Makedonien, damals Jugoslawien) und an der Indiana University in Bloomington (USA) hat er an der Freien Universität Berlin promoviert und sich dort habilitiert. Im Anschluss an eine Assistentenzeit am Osteuropa-Institut Berlin ist er von 1992 bis 1995 als vom Auswärtigen Amt entsandtes deutsches Mitglied in Langzeitmissionen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Makedonien und Moldava tätig gewesen. Von 1996 bis 1998 war er Gründungsdirektor des dänisch-deutschen European Centre of Minority Issues (ECMI) in Flensburg.

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