Über den aktuellen Stand der Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutieren 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 20. bis 22. Mai 2022 in Rostock auf dem 25. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen.

Ein Schwerpunkt des Kongresses wird eine Bilanz der bisherigen juristischen Aufarbeitung des politischen Unrechts in der DDR sein sowie die Frage, wie den Betroffenen von Repressionen neben der Rehabilitierung und finanziellen Entschädigungen zukünftig auch psychologisch geholfen werden kann. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf die Erfahrungen in Deutschland, sondern darüber hinaus auf die postsowjetischen Gesellschaften, etwa in Zentralasien.

Nach Grußworten der Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Birgit Hesse, der Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky und der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur wird die Schriftstellerin und Psychologin Helga Schubert den Kongress mit einem Vortrag eröffnen. An den folgenden Veranstaltungstagen werden weitere Expertinnen und Experten zu den zentralen Themen Impulsvorträge halten und in den anschließenden Podiumsgesprächen darüber vertieft diskutieren.

Der jährliche Kongress ist die einzige Plattform, bei der Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 40 Einrichtungen und Verbänden aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Anliegen austauschen und Forderungen artikulieren.

Weitere Informationen zum umfangreichen Diskussions- und Vortragsprogramm.

 

Aufarbeitung – Ein bleibendes Thema für Betroffene, Gesellschaft und Politik

25. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen

Radisson Blu Hotel Rostock | Lange Str. 40 | 18055 Rostock

Die Teilnahme von Medienvertretern ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich an: presse@bundesstiftung-aufarbeitung.de