Aus Anlass des 15. Jahrestages der deutschen Einheit hat die Stiftung Aufarbeitung ein besonderes Buchprojekt realisiert, dessen Ergebnis jetzt vorliegt. "Das ganze Deutschland. Reportagen zur Einheit" versammelt 46 Beiträge, die seit 1989 in zahlreichen regionalen und überregionalen Printmedien wie Der Spiegel, stern, Die Zeit, FAZ und Süddeutsche Zeitung erschienen sind und ihren Fokus auf den Prozess der deutschen Einheit legen. Vorangestellt ist dem Buch ein einleitender Essay von Hermann Rudolph, Herausgeber der Hauptstadtzeitung "Der Tagesspiegel", in dem Höhen und Tiefen des Vereinigungsprozesses bilanziert werden. Bundespräsident Horst Köhler hat ein Geleitwort beigefügt. Der Band erzählt die Geschichten hinter der Geschichte. Die Autoren, unter ihnen Axel Hacke, Alexander Osang, Robert Leicht und Henryk M. Broder, zeichnen ein detailliertes Bild von der deutschen Vereinigungsgesellschaft, von Euphorie und Hochgefühl, aber auch von Enttäuschung und Ernüchterung. So entsteht eine ganz eigene Chronik der letzten 15 Jahre, die nicht zuletzt dazu geeignet ist, zum Abbau der viel beschworenen "Mauer in den Köpfen" beizutragen.

Rainer Eppelmann, Markus Meckel, Robert Grünbaum (Hg.), Das ganze Deutschland. Reportagen zur Einheit, Berlin 2005, 390 S. 8,95 EUR, ISBN 3-7466-7050-0. Der Reportagenband ist im Aufbau Taschenbuch Verlag erschienen. Rezensionsexemplare können dort angefordert werden (Frau Doberenz, Tel. 030/2839 4233).
Ihr Ansprechpartner in der Stiftung Aufarbeitung: Jens Schöne, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 030/2324 7225.

Berlin, 02. September 2005