Berlin, 02.08.2021. Millionen Menschen wurden durch den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 über Nacht in der DDR eingeschlossen. Im Livestream der Bundesstiftung Aufarbeitung sprechen zwei Zeitzeugen am 9. August über die Bedeutung dieses Tages für ihr Leben: Welche Erinnerungen haben sie an den 13 August? Wie wurde ihr Leben durch die Teilung der Stadt beeinflusst?

Darüber sprechen der ehemalige Fluchthelfer und Tunnelbauer Joachim Rudolph sowie die Literaturwissenschaftlerin Irene Selle, deren Vater 1961 aus beruflichen Gründen mit der Familie nach Ost-Berlin ziehen musste. Der Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung Jörg von Bilavsky moderiert das Gespräch. Dabei wird es auch um das Verschwinden der Mauer aus dem Berliner Stadtbild und die Erinnerung an die Teilung gehen.

Mit dem Fall der Mauer 1989 wurden die Betonsegmente über Nacht von einem Symbol des menschenverachtenden kommunistischen Regimes in der DDR zu einem Symbol der Freiheit. Heute erinnern Mauerdenkmäler in der ganzen Welt an die Zeit der deutschen Teilung, den Kalten Krieg und die kommunistische Herrschaft mit ihren zahlreichen Opfern. Mauerdenkmäler an mehr als 170 Orten auf allen bewohnten Kontinenten der Erde dokumentiert das Buch „Die Berliner Mauer in der Welt“, das die Bundesstiftung 2021 in dritter, erweiterter Auflage herausgebracht hat: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/publikationen/die-berliner-mauer-der-welt-0

Die Menschen und die Mauer – Zeitzeugengespräch zum 60. Jahrestag des Mauerbaus

9. August 2021, 18 Uhr

Der Livestream wird auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung übertragen und kann später als Videopodcast abgerufen werden: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/livestream