Wie aus jüngsten Presseberichten bekannt wurde, hat die Brandenburgische Landesregierung PMO-Mittel in Millionenhöhe für die Finanzierung von Ausgleichsmaßnahmen beim Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide zur Verfügung gestellt. Dr. Anna Kaminsky, die Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erklärte dazu: „Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Brandenburger Landesregierung es für nötig hält, ein milliardenschweres Unternehmen wie TESLA aus ehemaligem SED-Vermögen finanziell zu entlasten. Auch wenn die Mittelverwendung formal korrekt sein mag, so ist es moralisch und politisch fragwürdig. Die unrechtmäßig von der SED erworbenen Mittel sollten für die Aufarbeitung der kommunistischen Herrschaft und die Unterstützung der Opfer bereitgestellt werden. Hier gibt es noch viel zu tun.“