Die zunehmende Historisierung der DDR spiegelt sich im Forschungsinteresse des wissenschaftlichen Nachwuchses wider. Die thematische Bandbreite der neun, 2005 in die Promotionsförderung der Bundesstiftung Aufarbeitung aufgenommenen, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler reicht von der Herrnhuter Brüdergemeine über den Stalingradmythos zwischen 1943 und 2003 bis zum unangepassten Film in der DDR.

Seit 2001 hat die Stiftung Aufarbeitung mehr als 40 Stipendien vergeben. Aus Anlass ihrer jährlichen "Doktorandenwerkstatt", die am 11./12. Februar in Berlin stattfindet, stellt ein umfänglicher Reader die Erträge und Vielfalt der bundesweit tätigen Nachwuchswissenschaftler vor. Sein kostenloser Download ist über www.stiftung-aufarbeitung.de möglich. Jungakademiker, denen die Lektüre ein Anstoß ist, selbst zum Thema zu promovieren, finden dort auch die Ausschreibung für das Stipendienprogramm 2006. Bewerbungsschluss ist der 31. August.

Nähere Auskunft zum Stipendienprogramm erteilen Dr. Ulrich Mählert, 030/2324 7207 und Jens Schöne, 030/2324 7225 in der Stiftung Aufarbeitung.

Berlin, 08. Februar 2005