Am 13. August 1961 riegelte die DDR-Regierung ihre Grenze zu West-Berlin vollständig ab. Mit dem Bau der Berliner Mauer schloss sich das letzte verbliebene Schlupfloch in den Westen. Rund 60 Jahre später sprechen Zeitzeugen am 25. Mai 2021 um 18 Uhr im Livestream darüber, was die Grenzschließung für ihr Leben bedeutet hat – sei es im Familien- und Freundeskreis, im Beruf oder hinsichtlich ihrer Überzeugungen. Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller, der Theologe Martin-Michael Passauer sowie der ehemalige Fluchthelfer Klaus-M. von Keussler diskutieren folgende Fragen: Wie beeinflussten die innerdeutsche Grenze und die Mauer den Alltag in DDR und Bundesrepublik? Was konnte der Einzelne der Mauer entgegensetzen? Und welche erinnerungskulturelle Bedeutung kommen der Mauer und der deutschen Teilung heute zu? Der Kulturjournalist Harald Asel moderiert das Gespräch.

Die Diskussion wird auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung unter https://www.youtube.com/watch?v=fqY-GDQfQuM übertragen. Via E-Mail (veranstaltungen@bundesstiftung-aufarbeitung.de) und YouTube-Chat können die Zuschauerinnen und Zuschauer an der Diskussion teilnehmen.

Podiumsdiskussion: 60 Jahre Mauerbau – geteilte(s) Leben

25. Mai 2021 | 18 Uhr

Der Livestream wird auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung übertragen und kann später als Videopodcast abgerufen werden: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/livestream