„Zukunftswerkstatt Einheit. Hoffnungen ­Veränderungen ­ Perspektiven“, unter diesem Titel nimmt eine sechsteilige Veranstaltungsreihe verschiedene Aspekte des Wandels seit der Wiedervereinigung in den Blick. Was bedeutet der Transformationsprozess für die Kunst- und Kulturlandschaften der ehemals zwei deutschen Staaten, was für den Sport? Wie erleben Migranten in Ost- und Westdeutschland den Einheitsprozess? Wie entwickelten sich die ländlichen Räume in Ost und West?

Bei der gemeinsamen Reihe von Deutscher Gesellschaft e. V., dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Bundesstiftung Aufarbeitung diskutieren Wissenschaftler, Fachleute und Betroffene über den prägenden Wandel der vergangenen 30 Jahre und die Herausforderungen für die Zukunft.

Zum Auftakt der Reihe steht die Entwicklung der Landwirtschaft in Ostdeutschland im Zentrum: Was wurde aus der nach ideologischen Gesichtspunkten kollektivierten Agrarindustrie der DDR? Wie wirken sich personelle und strukturelle Kontinuitäten auf die ländliche Wirtschaft und Gesellschaft aus? Und schließlich, welche Zukunft hat der ländliche Raum?

Darüber diskutieren die Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig Uta Bretschneider, der Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern Detlef Kurreck, der Historiker Jens Schöne und der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (Sachsen/Thüringen) Reiko Wöllert. Moderiert wird das Gespräch von Harald Asel (rbb Inforadio).

Die Diskussion wird ausschließlich auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung als Livestream übertragen. Via E-Mail (veranstaltungen@bundesstiftung-aufarbeitung.de) und YouTube-Chat können die Zuschauerinnen und Zuschauer an der Diskussion teilnehmen.

Das rbb Inforadio sendet die Diskussion am 20. September 2020 um 11:00 Uhr.

Podiumsdiskussion: Landnahme? Ostdeutsche Dörfer im Wandel

Veranstalter: Deutsche Gesellschaft e.V., Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

8. September 2020 | 18 Uhr

Der Livestream wird auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung übertragen und kann später als Videopodcast abgerufen werden: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/livestream