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Dossier
Bis zum 13. August 1961 hatte die SED-Diktatur bereits etwa ein Sechstel ihrer Bürger verloren, über 3 Millionen Menschen waren geflohen. Mit dem Bau der Mauer versuchte die SED, die Fluchtbewegung in den Westen zu stoppen. Dies gelang ihr nicht vollständig, im Gegenteil: Gerade durch den Mauerbau wurden viele Beziehungen zwischen Ost und West getrennt, so dass besonders in Ost-Berlin und im Berliner Umland der Fluchtdruck anstieg.
Grenze, Mauer, Teilung
Flucht und Ausreise
Dossier
Am 23. August 1939 unterzeichneten Deutschland und die Sowjetunion einen Nichtangriffsvertrag samt geheimem Zusatzprotokoll, den sogenannten „Hitler-Stalin-Pakt“. Der bilaterale Vertrag gilt als Muster totalitärer Außenpolitik, der weitreichende politische, ideologische und bis heute sichtbare erinnerungskulturelle Folgen nach sich zog. Er beeinflusste das Schicksal von Nationen und wurde für Millionen Menschen zur Tragödie. Der Pakt machte nicht nur den Weg frei für den deutschen Überfall auf Polen, mit dem der Zweite Weltkrieg begann. Insbesondere für die baltischen Staaten und die Länder Ostmitteleuropas markiert dieses Datum den Beginn einer Zwangsherrschaft, die erst in den Jahren 1989/90 endete.
Das Dossier „Der Hitler-Stalin-Pakt“ präsentiert Hintergründe, Analysen, Leseempfehlungen, Debattenbeiträge und Dokumentationen. Es richtet sich gleichermaßen an historisch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Bildung.
Kommunismusgeschichte
Nationalsozialismus
Erinnerungskultur