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Neues Bildungsangebot der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder präsentierte am 10. September die Ausstellung „Jugendopposition in der DDR“. Die Plakatausstellung, entwickelt von der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Bundesstiftung Aufarbeitung, lässt am Beispiel von 18 jungen Oppositionellen den Widerstand gegen die SED-Diktatur von der Nachkriegszeit bis zur Friedlichen Revolution 1989 lebendig werden.
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Vor 60 Jahren wurden in der Tschechoslowakei im sogenannten Slánský-Prozess elf Menschen wegen der „Bildung eines staatsfeindlichen Verschwörungszentrums“ zum Tode verurteilt. Die politischen Schauprozesse in den kommunistischen Diktaturen sind deshalb Thema des Kongresses der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG).
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26 Jahre lang „verkaufte“ die DDR politische Häftlinge gegen Devisen in den Westen

Die Podiumsveranstaltung „Gekaufte Freiheit“ geht am 9. Oktober einem besonders geheimnisumwitterten Kapitel deutsch-deutscher Geschichte nach: Zwischen 1963 und 1989 kaufte die Bundesregierung mehr als 33.000 politische Häftlinge aus den Gefängnissen der DDR frei, rund 3,5 Milliarden D-Mark flossen in die Devisenkasse des SED-Staates.
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Comic-Plakate im U-Bahnhof Bernauer Straße erinnern an die Tunnelflucht von 57 Menschen


Am Mittwoch, 3. Oktober wird die Comicausstellung „Geschichte im Untergrund“ im U-Bahnhof Bernauer Straße eröffnet. Die Ausstellung zeigt auf großformatigen Plakatwänden die Geschichte des „Tunnel 57“, durch den im Oktober 1964 57 Menschen aus der DDR nach West-Berlin fliehen konnten. Die Ausstellung wurde von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler mit Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur realisiert, die Ausstellungs-eröffnung organisiert die Gedenkstätte Berliner Mauer.
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Podiumsdiskussion zur politischen Bedeutung einer grenzüberschreitenden Fußballbegeisterung

„Hertha und Union – eine Nation“ lautete die Aufschrift auf den Schals von Fußballfans der beiden Berliner Vereine in der Zeit der deutschen Teilung. Besonders in der Mauerstadt Berlin bedeutete Fußball mehr als Taktik, Tricks und Tore, das macht die Geschichte des West-Berliner Vereins Hertha BSC im Kalten Krieg deutlich. Hieran erinnern die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Zentrum deutsche Sportgeschichte, das Sportmuseum Berlin, Hertha BSC sowie der Berliner Fußballverband in einer gemeinsamen Veranstaltung.
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Förderprojekt der Bundesstiftung Aufarbeitung: Wanderausstellung wird in Sofia eröffnet

Als ein Beitrag zur internationalen Aufarbeitung der kommunistischen Diktaturen wird am Freitag, 12. Oktober, in Sofia die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Ausstellung „Bulgarien 1944 – 1989, Verbotene Wahrheit“ eröffnet.
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Seit dem 13. Juni 2007 ist der Rentenanspruch für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR per Gesetz geregelt.

Eine Bilanz zu den bisher tatsächlich geleisteten Rentenzahlungen veröffentlichte die Zeitschrift "Der Stacheldraht" in ihrer Ausgabe Nr.7/2012.
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Neueste Forschungen zum Verhältnis von Repression, Anpassung und Widerstand in der DDR

Die dreitägige Konferenz „Schöner Schein und Wirklichkeit“ beschäftigt sich vom 31. Oktober bis 2. November 2012 mit der Frage, wie und in welcher Form offene und verdeckte Einschüchterung, Willkür und Repression den Alltag in der DDR bestimmten. Sie wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft e.V., dem Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgerichtet.
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Bilanz zur Wiedergutmachung und Rehabilitierung des staatlichen DDR-Unrechts

Zum 20. Jahrestag des Inkrafttretens des ersten Gesetzes zur Bereinigung von SED-Unrecht zieht die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in einer Podiumsveranstaltung am 1. November Bilanz. Haben die Rehabilitierungsgesetze die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt? Konnten sie einen substanziellen Beitrag dazu leisten, die Situation der Opfer der SED-Diktatur zu verbessern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion.
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Mehrsprachige Anwendung ermöglicht eigene Touren durch die ehemalige „Hauptstadt der DDR“

Wo stand die Berliner Mauer? Wo hatte Erich Honecker seinen Amtssitz? Fragen nach den Überresten der SED-Herrschaft stellen sich im heutigen Berlin nicht nur zahlreiche Touristen, sondern auch Berliner, die die Teilung der Stadt nicht mehr selbst erleben mussten. Antworten liefert die neue Smartphone-App „Orte der DDR-Diktatur in Berlin“, die von der Bundesstiftung Aufarbeitung, dem Stadtwandel Verlag und der Kölner Agentur Pausanio Production entwickelt wurde. Pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls am 9. November wird sie in deutscher und englischer Sprache herauskommen.
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Abschlusspodium der Reihe „2x Deutschland“ zur Identität im wiedervereinigten Deutschland

Die Abschlussveranstaltung der achtteiligen Reihe „2x Deutschland. Innerdeutsche Beziehungen 1972-1990“ stellt am Dienstag, 6. November die Frage nach der Entwicklung nationaler Identität im wiedervereinigten Deutschland. Die Veranstaltung „Eine deutsche Nation? Deutsch-deutsche Antworten“ wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Deutschen Gesellschaft e.V. am Dienstag ausgerichtet.
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Filmvorführung und Diskussion mit zentralen Protagonisten der DDR-Bürgerrechtsbewegung

Wie sahen die Akteure der Friedlichen Revolution im Frühjahr 1990 die politische Zukunft? Wie bewerten sie ihre damaligen Aussagen heute, nach mehr als 20 Jahren? Bisher unveröffentlichte Videointerviews machen diese zeithistorische Rückschau möglich. Eine Auswahl dieser Interviews wird im Rahmen der Podiumsveranstaltung „Innenansichten“ am 5. November erstmals öffentlich präsentiert und von damaligen Akteuren diskutiert.
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Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet einen Newsletter zum Thema Fundraising in der politischen Bildungsarbeit an. Eine Sonderausgabe widmet sich den Finanzierungsmöglichkeiten für Besuche von Gedenkstätten für die Opfer der SED-Diktatur.
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Ikea Deutschland hat heute in Berlin vor Opfervertretern und der Presse eine Studie vorgestellt, derzufolge in der DDR in den 1970er und 1980er Jahren Ikea-Möbel zum Teil durch politische Häftlinge in Haftzwangsarbeit hergestellt wurden. Der heutige Geschäftsführer Peter Betzel drückte den Opfer sein Bedauern darüber aus, dass der Konzern dies nicht unterbunden habe. Er kündigte die finanzielle Unterstützung der weiteren Erforschung der Zwangsarbeit in der DDR an und stellte in Aussicht, dass sich Ikea an einem Entschädigungsfonds beteiligen werde, sofern die Bundesregierung und weitere betroffene Unternehmen mitziehen würden.
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Menschenrechtlerin Elena Zhemkova spricht über die russische Erinnerungskultur

Am 26. November geht die Vortragsveranstaltung „Erinnerung der Repression – Repression der Erinnerung“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur der Frage nach, wie das tragische 20. Jahrhundert im heutigen Russland erinnert wird.
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Studierende können ihre Entwürfe für einen zentralen Erinnerungsort einreichen

Wie sollte ein Denkmal für die Opfer der kommunistischen Diktatur in der SBZ und DDR gestaltet sein und wo sollte es in Berlin aufgestellt werden? Diese Aufgabe stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit ihrem Wettbewerb >>geschichts-codes 2013<<, zu dem Studierende bundesweit aufgerufen werden.
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