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Der dritte Newsletter "Aufarbeitung Aktuell" im Jahr 2013 steht ab sofort allen Interessierten auf unserer Webseite zur Verfügung. Die aktuelle Ausgabe 3/2013 informiert über Neuigkeiten aus der DDR-Forschung sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung und berichtet über die Arbeit der Bundesstiftung. Zahlreiche Informationen zu Ausstellungen, Forschungsprojekten, Archiven, Multimediaprojekten und neu verlegter "grauer Literatur" haben wir für Sie zusammengestellt.
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Filmbiografie würdigt das Lebenswerk eines außergewöhnlichen Chronisten deutscher Geschichte

Der biografische Dokumentarfilm „Erich Loest – Durch das Leben ein Riss“ wird am 10. Dezember in Leipzig gemeinsam vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erstmals öffentlich präsentiert.
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Mit dem Friedensnobelpreisträger und ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela starb am Donnerstag einer der weltweit bedeutendsten Kämpfer für Freiheit und Menschenrechte.
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65 weitere Projekte sollen im „Super-Gedenkjahr“ mit weiteren Bundesmitteln realisiert werden

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert 2014 mindestens 86 Projekte zu Geschichte und Folgen der kommunistischen Diktaturen in der DDR und Ostmitteleuropa sowie der deutschen und europäischen Teilung mit insgesamt rund 1,465 Millionen Euro. Darüber hinaus erhalten 65 Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 987.000 Euro vorläufige Förderbescheide.
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Dokumentarfilm des Mitteldeutschen Rundfunks wird am 8. Januar erstmals öffentlich gezeigt

Der Dokumentarfilm „Deutsche gegen Devisen – Ein Geschäft im Kalten Krieg“ des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) beleuchtet ein bisher wenig bekanntes Kapitel der Geschichte der kommunistischen Diktaturen. Mehr als 20 Jahre lang gab es zwischen der Bundesrepublik und Rumänien einen geheimen Deal: Diktator Nicolae Ceaușescu ließ Deutschstämmige im Kalten Krieg gegen Zahlung eines Kopfgeldes nach Deutschland ausreisen. Die „Geheimsache Kanal“, wie sie in Bonn genannt wurde, kostete die Bundesrepublik Milliardenbeträge. Rund 250.000 Menschen verließen ihre Heimat, es war der Großteil aller Deutschstämmigen in Rumänien. Mehr als 800 Jahre hatten ihre Vorfahren in Siebenbürgen und im Banat gelebt.
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Neue Forschungen zum Verhältnis zwischen Frankreich und dem geteiltem Deutschland

Die Rolle der DDR in den deutsch-französischen Beziehungen steht im Mittelpunkt eines Sammelbandes, der am 16. Januar gemeinsam vom Frankreich-Zentrum der FU Berlin, dem Centre d'Etudes Germaniques Interculturelles de Lorraine der Universität Metz und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgestellt wird.
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Thema im europäischen Gedenkjahr 2014: „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“ (23. bis 25. Januar 2014, Suhl)

100 Jahre Ausbruch Erster Weltkrieg, 75 Jahre Überfall auf Polen, 25 Jahre Friedliche Revolution in der DDR und Umbrüche in Mittelosteuropa: Zum Auftakt des europäischen Gedenkjahres 2014 diskutieren 320 Multiplikatoren der historisch-politischen Bildungsarbeit aus ganz Deutschland während der siebten Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung die Bedeutung der verschiedenen Jahrestage.
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Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ ist derzeit im Auswärtigen Amt zu sehen. Noch bis zum 28. Februar werden die 26 Tafeln zu Europas dramatischer Geschichte zwischen Demokratie und Diktatur im Lichthof in Berlin-Mitte gezeigt.
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Botschaftsvertreter aus 15 Staaten informierten sich über Angebote zum Erinnerungsjahr 2014

Botschafter und diplomatische Vertreter von 15 Staaten informierten sich am Donnerstag, 20. März, auf Einladung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über deren Angebote zum europäischen Erinnerungsjahr 2014. Dabei waren die Republik Polen, die Tschechische Republik, die Slowakische Republik, die Republik Moldau, die Ukraine und Ungarn ebenso vertreten wie Frankreich, Spanien, Italien und die Niederlande.
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Mit Wechsel zum Berliner Metropol Verlag werden neue Leserkreise angesprochen

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung erscheint am 24. Februar erstmals im Berliner Metropol Verlag. Mit dem Verlagswechsel vom Aufbau Verlag sinkt der Buchhandelspreis des Jahrbuchs auf 29 Euro. „Mit der neuen Preisgestaltung wollen wir zeithistorisch interessierte Leserinnen und Leser außerhalb der Wissenschaft erreichen“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky.
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Im "Europäischen Jahr der Zeitgeschichte" hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur einen Themenschwerpunkt auf der Webseite eingerichtet, in dessen Mittelpunkt die Friedliche Revolution und die Überwindung der Deutschen Teilung stehen. Die Themenseite finden Sie unter [linkintern=friedl-rev-dts-einheit-4499.html]www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/friedlicherevolution[/linkintern]
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Zeitzeugengespräch mit Valentīna Freimane und Rosa von Praunheim

Die lettisch-jüdische Film- und Theaterwissenschaftlerin Valentīna Freimane spricht am 27. Februar mit dem Regisseur Rosa von Praunheim über ihr Leben in zwei Diktaturen. Auf Einladung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur berichtet die 92-jährige Freimane über ihr Schicksal während des Nationalsozialismus und die Zeit der kommunistischen Diktatur in Lettland.
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Diskussion zur Umsetzung der Frauenrechte im geteilten Deutschland und heute

Zum Internationalen Frauentag der Vereinten Nationen 2014 richtet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 6. März eine Diskussion unter dem Titel „Frauenrechte sind Menschenrechte“ aus. Inwieweit spielten Frauenrechte vor 1989/90 in Mittelosteuropa und der DDR eine Rolle? Wie weit sind die Rechte der Frauen bis heute weltweit realisiert worden? Über diese und weitere Fragen diskutiert ein prominent besetztes Podium mit der Generalsekretärin von Amnesty International Selmin Ҫalişkan, der Frauen- und Friedensaktivistin in der DDR Almut Ilsen, dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Markus Löning, der Theologin Kathrin Oxen, sowie Irina Scherbakova von der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial.
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Am 5. März 2014 feiert der evangelische Pfarrer und Bürgerrechtler Christoph Wonneberger, einer der wichtigsten Wegbereiter der Friedlichen Revolution in der DDR, seinen 70. Geburtstag. Der Historiker Andreas Peter Pausch hat sich intensiv mit Christoph Wonnebergers Leben und Wirken auseinandergesetzt. Daraus hervorgegangen ist der biografische Band "Widerstehen. Pfarrer Christoph Wonneberger", der von Uwe Schwabe im Auftrag des Archiv Bürgerbewegung Leipzig [abbr=eingetragener Verein]e. V.[/abbr] herausgegeben und mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert wurde.
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Der Brecht-Kenner Werner Hecht stellt neues Buch erstmals vor

Am 17. März hat das Buch „Die Mühen der Ebenen. Brecht und die DDR“ in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Premiere. Autor ist der 88jährige Theater- und Literaturwissenschaftler Werner Hecht, von 1959 bis 1974 Mitarbeiter des Berliner Ensembles, von 1976 bis 1991 Leiter des DDR-Brecht-Zentrums und einer der maßgeblichen Herausgeber der Werke Brechts.
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Über Jahre fanden in der DDR Arzneimittelstudien im Auftrag westlicher Pharmaunternehmen statt. Die Berliner Charité hat im Juni 2013 ein Forschungsprojekt gestartet, das die Durchführung, Auswertung und Verwendung der Studien klären soll. In diesem Zusammenhang werden Zeitzeugen gesucht, die über die Arzneimittelstudien oder die Aufklärung und Einwilligung der Probanden berichten können.
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Geschäftsführerin Anna Kaminsky mahnt konsequente Umsetzung an

Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky hat zentrale Empfehlungen des Abschlussberichts der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“ begrüßt. „Die Enquete-Kommission hat in ihren Handlungsempfehlungen wichtige Themen benannt und Vorschläge entwickelt, etwa zur Verbesserung der Situation der Opfer der SED-Diktatur und der Gedenkstättenförderung im Land. Der Bericht macht aber auch deutlich, dass 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution noch erhebliche Defizite bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur bestehen“, sagte Anna Kaminsky. Der Abschlussbericht wird am Freitag, 14. März offiziell dem Präsidenten des brandenburgischen Landtags, Gunter Fritsch, übergeben.
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Bundesstiftung Aufarbeitung wirbt auf der Bildungsmesse für die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur im Unterricht

Die Geschichte von DDR und deutscher Teilung sollte stärker als bisher aus gesamtdeutscher Perspektive betrachtet werden. Wie dieses Ziel im Schulunterricht umgesetzt werden kann, zeigt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf Europas größter Bildungsmesse didacta vom 25. bis 29. März in Stuttgart.
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Podiumsdiskussion und Präsentation von Konzepten für ein zentrales Mahnmal

Durch die Errichtung eines zentralen Mahnmals für die Opfer des Kommunismus in Deutschland zwischen 1945 und 1989 kann in Berlin ein Ort entstehen, der die Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in unserer Gesellschaft dauerhaft wach hält. Wie soll das Denkmal für die Opfer des Kommunismus aussehen, wo sollte es stehen? Wie kann sich ein Mahnmal in die bereits vorhandenen Erinnerungsorte im Zentrum Berlins einreihen? Diese Fragen werden am 26. März in der Podiumsdiskussion „Wie viel Geschichte (v)erträgt Berlin?“ erörtert.
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