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Dossier
Mit dem "Prager Frühling" verbindet man vor allem seine gewaltsame Niederschlagung im August 1968. Damit endete die Reformbewegung, die Monate zuvor in der damaligen Tschechoslowakei begonnen hatte. Viele Bürger unterstützten die Forderungen nach einem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Mit dem Einmarsch der Truppen aus "sozialistischen Bruderstaaten" 1968 wurden ihre Hoffnungen jedoch zerschlagen.
Opposition und Widerstand
Prager Frühling
Dossier
Mit der gewaltsamen Machtübernahme der Bolschewiki wurde die kommunistische Ideologie erstmals in einem Land zur Grundlage von Regierung, Gesetzgebung und Rechtsprechung gemacht. Die Geschichte des Kommunismus prägt Deutschland und Europa bis in die Gegenwart. Wir haben unter anderem den 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution zum Anlass genommen, um auf die Geschichte des Kommunismus, der kommunistischen Verbrechen und deren Opfer aufmerksam zu machen. In den folgenden Jahrzehnten haben Kommunisten in verschiedenster Weise die Weltgeschichte mitgeprägt – nicht zuletzt mit ihren Diktaturen in Europa und Asien, aber auch Afrika und Süd- sowie Mittelamerika.
Kommunismus
Dossier
Das Verbrechen von Katyń ist als Symbol für die Ermordung von über 22.000 polnischen Zivilisten und Militärs durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD im Jahr 1940 in die öffentliche Erinnerung eingegangen. Dieses Verbrechen wurde unter dem Druck der sowjetischen Führung jahrzehntelang bis Anfang der 1990er Jahre verdrängt und verschwiegen.
Kommunismus
Dossier
Zwischen 1918 und 1945 kamen Tausende Emigranten aus vielen europäischen und asiatischen Ländern nach Russland und die am 30. Dezember 1922 gegründete Sowjetunion. Dazu zählten zahlreiche Fachleute, die halfen, den noch jungen kommunistischen Staates mit aufzubauen. Sie erhofften sich eine neue berufliche wie private Zukunft. Gleiches galt für die politischen Flüchtlinge, die sich in der Sowjetunion nun in Sicherheit vor weiterer Verfolgung wähnten. Darunter waren insbesondere nach 1933 und der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten Emigranten aus Deutschland, die etwa als Sozialdemokraten oder Kommunisten ihre Heimat verlassen mussten. Gewerkschaften und alle anderen politischen Parteien außer der NSDAP wurden verboten und ihre Mitglieder in den Untergrund bzw. in die Emigration getrieben. Die Kommunistische Partei Deutschlands, die 1919 gegründet worden war, gehörte der in Moskau ansässigen und 1919 von Lenin gegründeten Kommunistischen Internationale an. Der Komintern genannte Zusammenschluss kommunistischer Parteien zielte auf die proletarische Weltrevolution. Während des „Großen Terrors“ (1936 bis 1938) wurden Tausende in die Sowjetunion geflüchteten Kommunisten, aber auch Gewerkschafter, Sozialdemokraten, Künstler und Intellektuelle verhaftet und unter irrwitzigen Vorwänden erschossen oder in die Lager des GULAG deportiert. Insbesondere nach der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes vom August 1939 und dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 wurden zahlreiche Deutsche, die sich in die Sowjetunion geflüchtet hatten, zudem an das nationalsozialistische Deutschland ausgeliefert.
Kommunismus
Gulag
Repression und Haft