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Lehrerfortbildung | Dresden
Ort der Veranstaltung

Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen/Haus der Kathedrale
Schloßstraße 24
01067 Dresden

Im Mittelpunkt der 5. Zeitzeugen-Regionalkonferenz steht die Arbeit mit DDR-Zeitzeugen in Schulen.
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen leisten mit ihren Geschichten einen wichtigen Beitrag für die Aufarbeitung der deutsch-deutschen Teilungsgeschichte, für die Vermittlung der Friedlichen Revolution und deutschen Einheit sowie für die Auseinandersetzung mit der Transformationszeit einschließlich ihrer Wirkungen bis heute. Die Zeitzeugen-Biografien ermöglichen insbesondere nachfolgenden Generationen einen persönlichen Zugang zur jüngsten Zeitgeschichte und tragen zu einer aktiven Erinnerungskultur sowie zur Stärkung des Demokratiebewusstseins bei.
Die Konferenz zielt darauf, den Austausch zwischen den Zeitzeugen selbst und den Lehrkräften und Mittlern der Bildungsarbeit in Sachsen zu stärken sowie Informationen über aktuelle Standards der schulischen Zeitzeugenarbeit anzubieten.

Das Programm setzt sich aus Fachvorträgen, praxisorientierten Workshops mit Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch sowie einer Podiumsdiskussion zusammen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm

10.00 Uhr - Ankunft und Anmeldung
10.30 Uhr - Begrüßung
  • Dr. Thomas Arnold | Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen
  • Katharina Hochmuth | Leiterin Schulische Bildungsarbeit / Bundesstiftung Aufarbeitung
11.45 Uhr - Vorträge
11.45 Uhr: Einführungsvortrag

„Biografische Erfahrungen in der gegenwärtigen Geschichtsvermittlung“ von Apl. Prof. Dr. Jeannette van Laak | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

11.20 Uhr: Kommentar

„Historisch-politische Bildung mit Zeitzeugen – Multiperspektivität, Werturteile und Subjektivität in der Praxis“ von Birgit Marzinka | Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e. V.

11.40 Uhr - Diskussion
Moderation

Katharina Hochmuth

12.00 Uhr: Mittagspause mit Imbiss

13.00 Uhr - Praxisaustausch im Rahmen von zwei alternativen Workshops, an denen jeweils Zeitzeugen und Lehrkräfte teilnehmen
Workshop A

„Neue, interaktive Formen der schulischen Zeitzeugenarbeit – Podcasts, Filme, Graphic Novels und Co.“, Referent: Alesch Mühlbauer | Projektleiter „Webportal DDR-Zwangsarbeit“ / Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG)

Workshop B

„Was soll schulische Zeitzeugenarbeit vermitteln? Geschichtsdidaktische Kompetenzmodelle treffen auf Lebenswelten“, Referent: Dr. Frank Hoffmann | Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum

14.30 Uhr - Präsentation der Workshop-Ergebnisse im Plenum

14.45 Uhr - Kaffeepause mit Imbiss

15.30 Uhr - Vorstellung eines Zeitzeugen-Pressesets

Referentin: Lucie Kiehlmann | Koordinatorin des Zeitzeugenbüros / Bundesstiftung Aufarbeitung

15.45 Uhr - Podiumsdiskussion: „DDR-Zeitzeugen in Unterricht und Bildung – wo stehen wir, wo wollen wir hin?
  • Rüdiger Bock | Lehrer am Bischöflichen Maria-Montessori-Schulzentrum Leipzig
  • Geralf Pochop | Zeitzeuge
  • Uljana Sieber | Leiterin der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
  • Teresa Tammer | stellv. Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Moderation

Oliver Reinhard | stellv. Leiter Feuilleton der Sächsischen Zeitung

17.00 Uhr - Ende der Veranstaltung

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Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen
Thema
Zeitzeugen
Bildung
Lehrerfortbildung