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Workshop | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung Aufarbeitung
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Wie können die Geschichte der DDR, der deutschen Teilung und Einheit in globale historische Entwicklungen einbezogen, die Verwobenheit von Erfahrungen vermittelt und bislang wenig beachtete Perspektiven auf eine gemeinsame Geschichte sicht- und für die Bildungsarbeit fruchtbar gemacht werden?

Unter dieser Fragestellung lädt die Bundesstiftung Aufarbeitung am 30. September 2022 zu einem Vernetzungsworkshop ein. Der Workshop richtet sich an Menschen, die in Vereinen, Museen, Gedenkstätten, Initiativen oder Bildungsträgern zur Geschichte und den Folgen der kommunistischen Diktatur in Deutschland arbeiten und/oder Träger eines durch die Bundesstiftung Aufarbeitung geförderten Bildungsprojekts waren oder sind.

Neben der Vernetzung geht es um den fachlichen Austausch zu Best-Practice und Herausforderungen, u.a. wie neue Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Zielgruppen für die Bildungsarbeit gewonnen und wie Bildungsangebote inklusiver und barriereärmer gestaltet werden können.

Mittelfristiges Ziel ist es, den Austausch in Form regelmäßiger Netzwerktreffen zu verstetigen.

Programm

11:00 Uhr Ankommen und Willkommenstee/-kaffee

11:15 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde

11:30 Uhr Praxis-Inputs und Diskussion

  • Dr. Monika Kubrova | Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst): Erinnerungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft. Erinnern und Vermitteln von ostdeutschen Migrationsgeschichten – das Projekt „Mi*story“
  • Dr. Miriam Friz Trzeciak | Brandenburgische Technische Universität Cottbus: DDR postkolonial. Zur Verwobenheit von Geschichte(n) am Beispiel eines Stadtrundgangs durch Cottbus

12:30 Uhr Mittagsimbiss

13:00 Uhr Austausch in fünf Arbeitsgruppen zu folgenden Fragestellungen:

  • AG 1: Verwobene Geschichte(n) – neue Blickwinkel auf die DDR-Geschichte sichtbar machen – Leitung: Dr. Frauke Wetzel | ASA-FF e.V., Chemnitz (Jugend erinnert-Projekt „Glasfäden“)
  • AG 2: Wer spricht mit wem und über was? Transkulturelle Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in der historisch-politischen Bildungsarbeit zur DDR und Transformationszeit – Leitung: Dr. Heike Kanter | Multikulturelles Zentrum Dessau (Jugend erinnert-Projekt „‘Ossi-Ausländer‘ unter der SED-Diktatur und in der Transformationszeit“)
  • AG 3: Grenzüberschreitungen wagen: Transnationale Verflechtungen in Jugendprojekten zur Diktaturgeschichte – Leitung: Hana Hlásková | Stiftung Garnisonkirche Potsdam (Jugend erinnert-Projekt „Christliches Leben in der DDR und Grenzen der SED-Diktatur“)
  • AG 4: Outreach/Vernetzung in Communities und Beteiligung marginalisierter Menschen an der Gestaltung von Erinnerungskultur – Leitung: Dr. Gülşah Stapel | Stiftung Berliner Mauer
  • AG 5: Vielfältig Geschichte erleben: Bildungsprojekte inklusiv und barrierearm gestalten – Leitung: Dr. Niels Dehmel | Deutsche Gesellschaft e.V., Berlin

14:00 Uhr Plenumsdiskussion zu den Ergebnissen aus den Arbeitsgruppen sowie Überlegungen zur Verstetigung des Netzwerkes

15:00 Uhr Ende des Workshops

Anmeldung

Da es sich um eine Präsenzveranstaltung handelt, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Aktuell können wir nur noch Wartelistenplätze vergeben. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann melden Sie sich bitte bei Dr. Christine Schoenmakers (c.schoenmakers@bundesstiftung-aufarbeitung.de).

Der Veranstaltungssaal befindet sich im Erdgeschoss und ist barrierefrei zugänglich. Um einer Infektion mit Covid19 vorzubeugen, empfehlen wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Tragen einer FFP2-Maske.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Thema
Bildung
inklusiv-interkulturell