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Online-Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung Aufarbeitung
Kronenstraße 5
10117 Berlin

+++English Version below+++

Was hat Transitional Justice in den vergangenen Jahren weltweit erreicht? Vor welchen Herausforderungen steht sie angesichts aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen? Was ist entscheidend für die Zukunft der Aufarbeitung? Diesen Fragen widmet sich die Abschlussveranstaltung der Reihe „Transitional Justice“, die in neun Veranstaltungen den Status quo der Aufarbeitung in verschiedenen Ländern aus aller Welt erörterte. Die zehnte und letzte Veranstaltung „Aufarbeitung ohne Ende!“ beleuchtet das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln – wie etwa der Versöhnung, der Menschenrechte und der Erinnerungskultur – und möchte auf diese Weise die Erfolge wie Misserfolge der Aufarbeitung bilanzieren, für die Bedeutung und Vielfalt der zu bewältigen Herausforderungen im Umgang mit der Vergangenheit sensibilisieren und Perspektiven für die zukünftige Arbeit skizzieren.

Podium
  • Thomas Hacker | Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Dr. Anna Kaminsky | Bundesstiftung Aufarbeitung
  • Prof. Dr. Anja Mihr | DAAD Bischkek, Kirgisistan
  • Prof. Dr. Ralf Wüstenberg | Europa-Universität Flensburg
Anmeldung und Pandemie-Bestimmungen

Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygienebestimmungen statt, es gilt Maskenpflicht.

Die Anzahl der Plätze ist auf 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Eine Teilnahme vor Ort ist nur nach Voranmeldung möglich. Bitte melden Sie sich per E-Mail an: buero@bundesstiftung-aufarbeitung.de

Livestream und Zuschauerfragen

Die Veranstaltung wird zudem live auf YouTube übertragen und steht im Anschluss dort zur Verfügung

Zum Livestream

Zuschauerinnen und Zuschauer sind während der Veranstaltung herzlich eingeladen, Ihre Fragen über den YouTube-Chat oder über die E-Mail-Adresse veranstaltungen@bundesstiftung-aufarbeitung.de einzubringen.

Veranstaltungsreihe "Transitional Justice"

Jede Gesellschaft, jeder Staat steht nach Gewaltherrschaft, Diktaturen oder Kriegen vor der Frage, wie mit den begangenen Verbrechen, mit den Opfern und Tätern umgegangen werden soll. Die Formen des Umgangs mit der Vergangenheit sind dabei sehr vielfältig. Die zehnteilige Veranstaltungsreihe „Transitional Justice“ möchte anhand ausgewählter Länderbeispiele unterschiedliche Aspekte von gesellschaftlichen und rechtlichen Aufarbeitungsprozessen nach Systemumbrüchen aufzeigen sowie Einblicke in die Erinnerungskultur und -politik in ihrem jeweiligen nationalen Kontext geben.

Moderiert wird die Reihe von Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org.

English Version
No Ending in Dealing with the Past! Results, Challenges, Perspectives

What has transitional justice achieved worldwide in recent years? What challenges does it face in light of current political and social developments? What is crucial for the future of dealing with the past? These questions are addressed by the closing event of the "Transitional Justice" series, which discussed the status quo of dealing with the past in various countries from around the world in nine events. The tenth and final event, "No Ending in Dealing with the Past!", examines the topic from different perspectives— such as reconciliation, human rights and the culture of remembrance—and in this way aims to take stock of the successes and failures of transitional justice, raise awareness of the importance and diversity of the challenges to be overcome in dealing with the past, and outline perspectives for future work.

Participants
  • Thomas Hacker | Member of the German Bundestag
  • Dr. Anna Kaminsky | Federal Foundation for the Study of the Communist Dictatorship in Eastern Germany
  • Prof. Dr. Anja Mihr | German Academic Exchange Service Bishkek, Kyrgyzstan
  • Prof. Dr. Ralf Wüstenberg | University of Flensburg
Livestream

Watch livestream

After tyrannies, dictatorships or wars, every society and every state is faced with the question of how to deal with the crimes committed, with the victims and perpetrators. The forms of dealing with the past are very diverse. The ten-part event series “Transitional Justice” aims to show different aspects of social and legal processes of coming to terms with the past after system upheavals and to provide insights into the culture and politics of remembrance in their respective national contexts. The series will be moderated by Tamina Kutscher, editor-in-chief of dekoder.org.

The discussion will be held in German and English, simultaneously translated and broadcasted on two livestreams in German and English. You are welcome to participate with questions and comments in the YouTube chat or via email to veranstaltungen@bundesstiftung-aufarbeitung.de.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland und gleichwertige Lebensverhältnisse
Thema
Aufarbeitung (international)
Erinnerungskultur
Opposition und Widerstand