-
Öffentlicher Vortrag | Berlin
Ort der Veranstaltung

Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
Hauptgebäude | Raum 1072
10117 Berlin

Während der Kuba-Krise vom Oktober 1962 stand die Welt an der Schwelle zu einem Atomkrieg: Thirteen Days, mit Kevin Kostner in der Hauptrolle, ist die bekannteste filmische Bearbeitung des damaligen Geschehens. Zehn Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges gedreht, steht der Film noch immer in dessen Bann. Einerseits. Andererseits wartet er mit überraschend reflexiven Interpretationen dieser Zeit auf.

Prof. Dr. Bernd Greiner ist assoziierter Gründungsvorsitzender des Berliner Kollegs Kalter Krieg. Im September erschien sein neues Buch: Made in Washington. Was die USA seit 1945 in der Welt angerichtet haben im Verlag C.H. Beck.

Die Beiträge der Ringvorlesung „Bewegende Bilder. Filme und Kalter Krieg“ gehen im Wintersemester 2021/22 anhand zeitgenössischer und aktueller Filme den Fragen nach, wie sich die Konjunkturen der Systemkonfrontation im Medium Film widerspiegelten und welche Stereotype, Figuren sowie Narrative sich bis heute erhalten oder gewandelt haben.

Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygieneregeln statt. Der Zugang ist nur für geimpfte, genesene oder tagesaktuell getestete Personen möglich. Bitte bringen Sie einen Nachweis mit.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Institut für Zeitgeschichte München – Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin