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Konferenz | Bonn
Ort der Veranstaltung

Universität Bonn
Konferenzraum in der Lennéstraße 6 (4. Etage)
53113 Bonn

Abendveranstaltung am 27.3.2025

Academy of International Affairs NRW, Rheinallee 24, 53173 Bonn - Bad Godesberg

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten vor Ort, möchten wir Sie bitten, sich vorab per Mail zu registrieren: veranstaltungen@aia-nrw.org

Weitere Informationen zur Abendveranstaltung

Konferenz: 28.3.-29.3.2025

Universität Bonn, Konferenzraum in der Lennéstraße 6 (4. Etage), 53113 Bonn
Zur Teilnahme vor Ort oder per Zoom bitten wir um Anmeldung bei: Prof. Dr. Felix Wemheuer, felix.wemheuer@uni-koeln.de

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Den Auftakt zur 7. Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung bildet am 27. März um 18 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Das sino-russische Bündnis und die Rückkehr der Machtblöcke: Maos und Stalins lange Schatten?“ Sie beschäftigt sich mit der Frage wie stabil das Bündnis zwischen Russland und China ist.

Am 28. und 29. März analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der anschließenden Fachtagung die ideologischen und politischen Konflikte innerhalb des Weltkommunismus im 20. Jahrhundert und deren Auswirkungen auf die Gegenwart.

Mit Beginn des Kalten Krieges verkündete die sowjetische Führung die Theorie von der Teilung der Welt in zwei gegnerische Lager: ein sozialistisches und ein kapitalistisches. 1963 begann der offene Schlagabtausch zwischen der Führung der KP China und der KPdSU um die „Generallinie der kommunistischen Weltbewegung“. Mitte der 1960er-Jahre war der Traum von der Einheit des sozialistischen Lagers und der Schaffung eines geschlossenen sozialistischen Wirtschaftsraums mit solidarischer Arbeitsteilung ausgeträumt. Im westlichen Lager führte der sino-sowjetische Konflikt schließlich zur Annäherung der USA und ihrer Bündnispartner an die Volksrepublik China und mündete in einer multipolaren Neuordnung der Welt, besonders im Globalen Süden.

Die Konferenz soll Forschung zu ideologischen Auseinandersetzungen, geostrategischen Neuordnungen, nationalstaatlichen Konflikten, transnationalen Vernetzungen, Organisationsgeschichte und ökonomischen Folgen der Spaltungen der kommunistischen Weltbewegung zusammenführen.

Die Konferenz wird von Prof. Dr. Felix Wemheuer (Universität zu Köln, Lehrstuhl Moderne China-Studien) und Prof. Dr. Lorenz Lüthi (McGill University, Montreal) konzipiert und in Kooperation mit dem Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung realisiert. Sie wird von der Gerda-und Hermann-Weber-Stiftung in der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.

Das vielseitige Programm umfasst u.a. Beiträge zu den globalen Auswirkungen der chinesisch-sowjetischen Spaltung, zu Einheit und Spaltung einerseits im Globalen Süden und andererseits in Europa. Es gibt sowohl Fallstudien auf der Mikroebene als auch Beiträge, die versuchen, größere Zusammenhänge mit Blick auf kommunistische Weltbewegung, Geopolitik, Weltwirtschaft und transnationalen Ideentransfer aufzuzeigen.

Zum Programm

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Anmeldung zur Konferenz

Zur Teilnahme an der Konferenz am 28. und 29. März vor Ort oder per Zoom bitten wir um Anmeldung bei: Prof. Dr. Felix Wemheuer, felix.wemheuer@uni-koeln.de. Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung möglich. Die Konferenzsprache ist Englisch.
 

Veranstalter
Prof. Dr. Felix Wemheuer (Universität zu Köln, Lehrstuhl Moderne China-Studien)
Prof. Dr. Lorenz Lüthi (McGill University, Montreal)
in Kooperation mit dem Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung, gefördert von der Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung in der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Thema
Kommunismusgeschichte