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Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Die ehemalige innerdeutsche Grenze war jahrzehntelang ein streng bewachter Todesstreifen. Heute erinnert das 1.378 Kilometer lange „Grüne Band“ an Teilung, Flucht und Verlust – und ist zugleich das größte zusammenhängende Biotopverbundsystem Deutschlands.

Hier verbinden sich Geschichte und Natur: Reste von Wachtürmen und Kontrollwegen treffen auf Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten. Das „Grüne Band“ soll künftig als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet werden – in einer Doppelbenennung als Kultur- und Naturerbe, einzigartig in Deutschland.

Die Veranstaltung – eine Kooperation der Bundesstiftung Aufarbeitung und berlinHistory e.V. – stellt historische Orte und Erinnerungszeichen entlang der Grenze vor. Den Auftakt bildet eine szenische Lesung mit Texten, Fotografien und Filmsequenzen, gefolgt von einem Podiumsgespräch über die Bedeutung des „Grünen Bandes“ für Gegenwart und Zukunft. Außerdem wird die neue Grüne-Band-App vorgestellt, die über 900 Orte dokumentiert.

Begrüßung

  • Dr. Franziska Kuschel, Bundesstiftung Aufarbeitung
  • Rainer Klemke, berlinHistory e.V. 

Szenische Lesung

  • Gundula Piepenbring, Sprecherin
  • Olaf Oelstrom, Sprecher
  • Vincent Babl, musikalische Begleitung

Podiumsgespräch

  • Burkhard Bley, Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
  • Dr. Liana Geidezis, Leiterin Fachbereich Grünes Band, BUND
  • Dr. Alexandra Kruse, vorläufiges Welterbebüro Grünes Band

Moderation

Dr. Franziska Kuschel, Bundesstiftung Aufarbeitung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
berlinHistory e. V.
Thema
RevolutionTransformation