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Konferenz | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Die Konferenz erkundet westeuropäische Kommunismen seit 1945 in ihren Wechselwirkungen mit liberal-demokratisch verfassten Ordnungen. Was machte die Demokratie mit dem Kommunismus und was machte der Kommunismus mit der Demokratie? Wir erbitten Beiträge zu kommunistischem Handeln in seiner ganzen Bandbreite und im Bereich der demokratischen Partizipation, der Beziehungen zu Staat, politischen Institutionen, kapitalistischer Wirtschaft, Wissenschaft, Populärkultur und Öffentlichkeit.

Sofern die pandemischen Bedingungen es zulassen, wird die Konferenz in den Räumen der Bundesstiftung Aufarbeitung in Berlin stattfinden.

Beiträge zur Konferenz einreichen

Primäre Konferenzsprache ist Deutsch, doch englischsprachige Beiträge sind selbstverständlich möglich. Eine Simultanübersetzung vom Deutschen ins Englische wird auch Beiträger:innen ohne passive Deutschkenntnisse die Teilnahme ermöglichen. Die Länge der Beiträge soll 15 Minuten nicht überschreiten; die Papiere werden den Teilnehmenden vier Wochen vor der Konferenz zur Verfügung gestellt. Eine Auswahl wird, zusammen mit zusätzlich eingeworbenen Beiträgen, im „Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2025“ auf Deutsch publiziert (Übersetzungsmittel stehen zur Verfügung). Unbedingt vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur pünktlichen Ablieferung der Aufsatzmanuskripte für das Jahrbuch zum 1. August 2023. Die Beiträge werden lektoriert.

Wir freuen uns über elektronische Beitragsvorschläge in Form von Abstracts von max. 250 Wörtern und einer Kurzvita mit Angaben zu den Forschungsschwerpunkten bis zum 30. Mai 2022 an claudia.gatzka@geschichte.uni-freiburg.de und rigoll@zzf-potsdam.de. Eine Benachrichtigung über die Auswahl erfolgt Ende Juni 2022.

5. Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung

Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung
Die Konferenz wird von der Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziert. Sie hat zum Ziel, die Historisierung des Kommunismus zu fördern und das Andenken an den Mannheimer Historiker Hermann Weber (1928-2014) zu wahren. In Kooperation mit dem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten und von Claudia Gatzka geleiteten Forschungsprojekt „Verborgene Stimmen der Demokratie. Politische Repräsentationen des ‚Volkes’ in der Bundesrepublik, 1945-2000“ gibt die 5. Hermann-Weber-Konferenz Gelegenheit, das demokratische Westeuropa als Ort der Kommunismusgeschichte zu denken. Beiträge von Kolleg:innen, die sich bislang nicht primär als Kommunismushistoriker:innen verstanden haben, sind deshalb besonders willkommen.
Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Thema
Kommunismusgeschichte
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung