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Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/livestream
10117 Berlin

Nach 40 Jahren Trennung wurde Deutschland vor 31 Jahren wiedervereinigt. Ein innerer Zusammenhalt war nach so langer Trennungszeit nicht selbstverständlich. Vor diesem Hintergrund wurde im gesellschaftlichen Vereinigungsprozess der letzten Jahrzehnte viel erreicht. Viele Menschen, ob Ost- oder Westdeutsche, sind ein selbstverständlicher Teil der gesamtdeutschen Gesellschaft geworden. Inzwischen sind junge Generationen herangewachsen, die sich vor allem als gesamtdeutsch sehen.

Gleichwohl haben 40 Jahre Trennung mit ganz unterschiedlichen Prägungen ihre Spuren hinterlassen, die bis heute wirken. Die innere Einheit scheint noch nicht in jeder Hinsicht vollzogen zu sein, die sogenannte „Mauer in den Köpfen“ zwischen Ost und West mancherorts noch fortzubestehen. Dabei spielen sicherlich auch Erfahrungen der 1990er-Jahre in Ostdeutschland eine Rolle. Die neunte und letzte Veranstaltung der Reihe „Zukunftswerkstatt Einheit“ beleuchtet das Zusammenwachsen der Menschen im vereinten Deutschland. Wie sehen sich Ost- und Westdeutsche heute? Welche Rolle spielen Vorurteile und Klischees und wie sind diese historisch zu erklären? Welche Schritte sind notwendig, um den erfolgreichen gesellschaftlichen Einigungsprozess in Deutschland weiter zu befördern?

Einen Überblick über alle Termine der Veranstaltungsreihe "Zukunftswerkstatt Einheit" finden Sie hier.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Deutsche Gesellschaft e.V.
Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur