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Buchpräsentation | Leipzig
Ort der Veranstaltung

Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"
Dittrichring 24
04109 Leipzig

„Treuhand“ – der Begriff steht bis heute für viele Ostdeutsche als Synonym für Willkür, Wirtschaftsmacht und intransparente Deals. Ein schwer durchschaubares System, in dem die Mächtigen die Vorteile genossen und keine Rücksicht auf Verluste nahmen, so die gesellschaftliche Wahrnehmung. Dabei privatisierte diese einst größte Staatsholding der Welt die komplette DDR-Wirtschaft, die nach 40 Jahren SED-Planwirtschaft 1989 vor dem Ruin stand.

Das Buch spürt der Geschichte der polarisierenden Institution und der Innenansicht der damaligen Akteure nach. Ausgehend von der wirtschaftlichen Situation 1989/90 werden die Startbedingungen, Chancen und Probleme der wirtschaftlichen Transformation deutlich.

Erstmals kommen in 50 Interviews ehemalige Treuhandmitarbeiter zu Wort, über die bisher nur geschrieben und geurteilt wurde.

Nach der Vorstellung des Buches und des von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanzierten einmaligen Interviewprojektes kommt der Herausgeber mit Matthias Hoferichter, der die Interviews führte, und der ehemaligen Treuhandmitarbeiterin Petra Wiedmann ins Gespräch.

Programm
Begrüßung
  • Dr. Franziska Kuschel | Bundesstiftung Aufarbeitung
Podium
  • Matthias Hoferichter | Herausgeber
  • Petra Wiedmann | ehemalige Treuhandmitarbeiterin
  • Olaf Jacobs | Moderation

Die Veranstaltung findet im Rahmen von "Leipzig liest" statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"
Mitteldeutscher Verlag
Hoferichter & Jacobs
Thema
Treuhand
#RevolutionTransformation
Transformation