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Filmpräsentation | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Die Veranstaltung war ursprünglich für den 25. Februar 2020 angesetzt und musste auf den 31. März verschoben werden.

Die DDR war ein widersprüchliches Land. Menschen, die in ihr gelebt haben,
erinnern sich an Glück und Leid, an das Gefühl von Sicherheit oder auch an
ein Leben in Angst. Erinnerungen an Erfolge der sozialistischen Planwirtschaft
und gleichzeitig an die langen Schlangen vor leeren Geschäften. Wie
passt das alles zusammen? Wie beeinflusst die Erinnerung an die DDR das
Lebensgefühl im Osten heute? Manchmal scheint es, als hätte es mehr als eine
DDR gegeben. In der Dokumentation von Thomas Eichberg und Holger Metzner
treffen die Autoren auf Menschen, die verschiedene, ja gegensätzliche Erinnerungen
an den sozialistischen Staat haben: Arbeiter und ehemalige
Funktionäre, DDR-Wirtschaftsbosse und politische Häftlinge.
Die Autoren interessiert, wie sie sich erinnern – und wie die DDR-Erfahrung
ihr Leben im vereinten Deutschland prägt. Wieviel DDR steckt noch im Osten?
Denn vielleicht verbergen sich in dieser Erinnerung ja Antworten auf die
Fragen der Gegenwart.

Filmvorführung
Die verschwundene Heimat. Wie sich der Osten an die DDR erinnert. Eine
Dokumentation von Thomas Eichberg und Holger Metzner, produziert von
EichbergFilm für den Rundfunk Berlin-Brandenburg, gefördert mit Mitteln
der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Im Gespräch mit dem Publikum
Thomas Eichberg | AUTOR UND REGISSEUR
Dr. Stefan Wolle | WISSENSCHAFTLICHER LEITER DES DDR MUSEUM BERLIN
Moderation: Dr. Sabine Kuder | BUNDESSTIFTUNG AUFARBEITUNG

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die verschwundene Heimat. Wie sich der Osten an die DDR erinnnert.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
EichbergFilm
Thema
Transformation