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Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Livestream: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/livestream
10117 Berlin

Bei den Anti-Corona-Demonstrationen in Leipzig Anfang November wurde immer wieder ein Bezug zur Friedlichen Revolution von 1989 hergestellt und mit dem Slogan „DDR 89 – BRD 2020“ ein „Systemwechsel“ gefordert. Diese Gleichsetzung zeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger der historischen Situation von damals entweder nicht bewusst sind oder sich für andere politische Zwecke instrumentalisieren lassen. Auch unter Berufung auf eine angeblich fehlende Meinungsfreiheit, die es wie im Herbst 1989 einzufordern gelte.

Aber nicht nur in punkto Meinungsfreiheit halten sich in Ost wie West noch immer hartnäckige Mythen über die DDR. Angeblich gab es dort keinen Antisemitismus, keine Kriminalität, keine Wohnungsnot, die beste Bildung, medizinische Versorgung für alle sowie überall soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Diese und weitere Behauptungen werden renommierte Autorinnen und Autoren in einem Online-Angebot der Bundestiftung Aufarbeitung jetzt regelmäßig auf den Prüfstand stellen.

Zum Auftakt dieser Reihe diskutieren am Donnerstag, den 26.11.2020 von 18:00 bis 19:00 Uhr Antje Hermenau (Strategieberaterin und ehem. Politikerin) und Werner Schulz (DDR-Bürgerrechtler und ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments 2009­­–2014) zu diesen Themen. Moderieren wird der WELT-Redakteur Sven Felix Kellerhoff. Das Gespräch wird als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung übertragen: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/livestream

Die Diskussion steht für Zuschauerfragen offen, entweder direkt im YouTube-Chat oder per Mail an veranstaltungen@bundesstiftung-aufarbeitung.de

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Thema
Deutsche Einheit
Transformation
DDR-Geschichte