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Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek
Online unter: https://tatort-deutsche-teilung.de
10117 Berlin

Im Herbst 2020 jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 30. Mal, zugleich wird die populäre ARD-Krimireihe „Tatort“ ein halbes Jahrhundert alt. Die Krimis dieser Reihe haben nicht nur Geschichten von Mordfällen und ihrer Aufklärung erzählt, sondern sich auch oft mit gesellschaftlich relevanten Fragen befasst. Hierzu zählten und zählen auch Themen der Zeitgeschichte, darunter die deutsche Teilung, das Nachleben der DDR im vereinigten Deutschland und die Aufarbeitung der Vergangenheit.

Die Veranstaltung nimmt das Doppel-Jubiläum der Deutschen Einheit und des „Tatort“ zum Anlass, am Beispiel der Krimireihe über die Darstellung der deutschen Teilungs- und Wiedervereinigungsgeschichte in einem fiktionalen Fernsehformat zu sprechen. Schließlich ist das Bild der deutschen Zeitgeschichte in der Öffentlichkeit stark durch Darstellungen im Fernsehen geprägt. In der Podiumsdiskussion soll neben zeithistorischen und fernsehwissenschaftlichen Perspektiven auch ein Blick hinter die Kulissen der „Tatort“-Produktion geworfen werden.

TeilnehmerInnen:

Mathias Dell (Journalist)

Dr. Anita Krätzner-Ebert (Historikerin)

Dr. Josephine Schröder-Zebralla (Tatort-Redakteurin)

Klaudia Wick (Fernsehwissenschaftlerin)

Moderation: Dr. Andreas Kötzing

Die Veranstaltung wird Corona-bedingt ohne Publikum aufgezeichnet und am 28.11.2020 um 19 Uhr unter https://tatort-deutsche-teilung.de gesendet. Dort bleibt sie auch im Anschluss abrufbar.

Veranstalter
Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen