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Ausstellungseröffnung | Marienborn
Ort der Veranstaltung

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
Niedersächsisches Netzwerk
An der Bundesautobahn 2
39365 Marienborn

Sonderausstellung über Grenzopfer Fred Woitke würdevoll in Marienborn eröffnet

Marienborn. Am 2. Februar 2026 um 13:00 Uhr eröffnete Dr. Kai Langer, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, feierlich die Wanderausstellung über das Schicksal des Grenzopfers Fred Woitke in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.

An der Veranstaltung nahmen zahlreiche hochkarätige Gäste teil, darunter Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung sowie Veronika Bode (MdL Niedersachsen). Aus Sachsen-Anhalt war zudem Frau Kalina vom Büro des Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur aus Magdeburg angereist.

Rückkehr der Exponate nach 52 Jahren 

Die persönlichen Dokumente , die Fred Woitke vor über 52 Jahren bei sich führte, kehrten mit dieser Ausstellung an den Ort seiner Ermordung zurück. Besonders bewegend: Die Exponate waren über fünf Jahrzehnte lang unter Verschluss und sind nun für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellung wird bis zum 2. August 2026 in Marienborn zu sehen sein.

Wanderausstellung durch ganz Deutschland 

Nach der Station in Marienborn wird die Ausstellung im Rahmen einer bundesweiten Tournee gezeigt. Aktuell laufen bereits vielversprechende Gespräche mit Verantwortlichen in Eisenhüttenstadt, dem ehemaligen Wohnort von Fred Woitke, um die Dokumente auch dort zu präsentieren. Nach Abschluss der Wanderausstellung soll die Sammlung nochmals im Zonenrandmuseum Helmstedt gezeigt werden, bevor sie dauerhaft in den Bestand der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn übergeht.

Michael Teupel, Initiator der Ausstellung, betonte die Wichtigkeit dieses Projekts für die Erinnerungskultur und bedankte sich für die überregionale Unterstützung aus Politik und Gesellschaft.

Michael Teupel
Niedersächsisches Netzwerk 

Veranstalter
Die Ausstellung gastiert bis zum 2.August 2026 als Sonderausstellung in der Gedenkstätte