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Filmpräsentation | Berlin
Ort der Veranstaltung

Museum in der Kulturbrauerei
Knaackstraße 97
10435 Berlin

Filmscreening, Podium und Publikumsgespräch mit Lisa Trebs und Vanessa Beyer (k_einheit) sowie Valentin Rühlmann (fack e.V.) und Tim Sachse

Für viele junge Menschen der Generation Z ist das Aufwachsen in Ostdeutschland keine neutrale Ausgangslage. Ungleiche Chancen, dünne Infrastrukturen und begrenzte Perspektiven stehen starkem Zusammenhalt, lokalem Engagement und dem Wunsch gegenüber, den eigenen Ort nicht aufzugeben. Daraus entsteht die zentrale Frage: bleiben, gehen oder später zurückkehren?

Diese Entscheidungen bewegen sich im Spannungsfeld von Transformationsfolgen, sozialen und ökonomischen Zwängen sowie der Erfahrung, dass Verantwortung „für die Region“ oft individualisiert wird, während strukturelle Veränderungen ausbleiben. Gleichzeitig zeigen die persönlichen Hoffnungen auf ein gutes Leben, dass viele junge Menschen aktiv handeln und selbst Perspektiven vor Ort entwickeln.

Die Seriendoku „K_einheit – Wie die Gen Z über den Osten denkt“ fängt die Erfahrungen junger Menschen zu Fragen von Zugehörigkeit, Teilhabe und Handlungsspielräumen ein. An diesem Abend setzen kurze Ausschnitte aus der Dokumentation Impulse für einen gemeinsamen Austausch zwischen den Protagonist*innen, den Filmemacher*innen und dem Publikum. 

Veranstalter
Museum in der Kulturbrauerei
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
k_einheit
Thema
Deutsche Einheit
Transformation