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Öffentlicher Vortrag | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv
Haus 7, Raum 427
Ruschestraße 103
10365 Berlin

Forschungskolloquium im Sommersemster 2025:

Die Arbeitsgruppe Staatsgrenze im Präsidium der Volkspolizei Keibelstraße in Ost-Berlin

Referenten: Dr. Stefan Donth, Dominik Juhnke, Alexander Paulick und Edo Schreuders (Projektgruppe der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen)

Das Präsidium der Volkspolizei Berlin nahm innerhalb der Volkspolizei eine herausragende Stellung ein. Die 1966 eingerichtete Arbeitsgruppe Staatsgrenze zählte bis zum Untergang der DDR zu den wichtigsten Instrumenten der Volkspolizei bei der Bekämpfung der sogenannten Republikflucht. Die AG Staatsgrenze allein führte über 20.000 Ermittlungsverfahren zu diesem „Delikt“ durch. Dabei wirkte die AG eng mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammen und fungierte als Schnittstelle zwischen den kriminalpolizeilichen Ermittlungen auf der einen sowie dem geheimpolizeilichen Untersuchungsorgan der Linie IX des MfS auf der anderen Seite.

Die Veranstaltung findet am 8. Juli 2025 zwischen 14:00 Uhr und ca. 15:30 Uhr hybrid vor Ort (Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestr. 103, 10365 Berlin, Haus 7, Raum 427) sowie über Zoom statt. Interessierte melden sich bitte unter der E-Mail-Adresse kolloquium@bundesarchiv.de.

Veranstalter
Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv
Thema
Forschung und Wissenschaft