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Lehrerfortbildung | Berlin
Ort der Veranstaltung

Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.
Dieffenbachstraße 76
10967 Berlin

Der 17. Juni 1953 ist nicht nur als Gedenktag in der Erinnerungskultur präsent, sondern auch in schulischen Curricula fest verankert und von der historischen Forschung breit erschlossen. Allerdings war, ist und bleibt er ein umkämpfter Erinnerungstag deutsch-deutscher Geschichte, mit dem noch immer Geschichtspolitik gemacht wird. Dies spiegeln bereits die konkurrierenden Deutungsbegriffe der Ereigniszusammenhänge – von Aufstand, Volksaufstand, Arbeiteraufstand bis Massenaufstand gegen die kommunistische Diktatur.

Der 70. Jahrestag soll daher zum Anlass genommen werden, den Wandel der Narrative zum 17. Juni 1953 und ihrer gegenwartsgebundenen Werturteile zu reflektieren, Schulbuchdarstellungen zum Thema kritisch unter die Lupe zu nehmen und neue Perspektiven historisch-politischer Bildung zu diskutieren. Die Teilnehmenden des Web-Seminars sind somit eingeladen, den 17. Juni 1953 als historischen Denktag zu entdecken, dessen Diskurs- und Rezeptionsgeschichte für die Bedeutung historisch-kritischer Urteilsbildung und einer vielstimmigen Gedenkkultur sensibilisiert.

Referentin
  • Prof. Dr. Saskia Handro, WWU Münster, Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der historischen Lehr- & Lernforschung
Weitere Informationen

Veranstaltung via Zoom. Melden Sie sich bitte unter folgendem Link Online an: http://veranstaltungen.keibelstrasse.de/online-seminar-17-juni-1953/

Kontakt

Veranstalter
Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.
Projekte: Lernort Keibelstraße und Webportal Lernen aus der Geschichte
Thema
Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Aufstand und Protest
Aufstände gegen die Diktatur