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Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung Aufarbeitung, Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Open Memory Box ist ein Archiv des DDR-Alltags, der dort auf 415 Stunden 8mm-Schmalfilm festgehalten ist. Die Aufnahmen waren von 148 DDR-Hobbyfilmern zwischen 1947 und 1990 gedreht worden. Ab 23. September steht dieser Quellenschatz der Wissenschaft, politischen Bildung, den Medien aber auch Künstlerinnen und Künstlern sowie zeithistorisch interessierten Bürgerrinnen und Bürgern in digitalisierter Form unter www.open-memory-box.de zur Verfügung. Der Filmbestand ist seit 2013 vom schwedischen Filmemacher Alberto Herskovits und dem kanadischen Politologen Prof. Dr. Laurence McFalls zusammengetragen, digitalisiert und aufwändig verschlagwortet worden.

Aus Anlass der Webseitenpremiere diskutiert am 24. September ein prominent besetztes Podium den Erkenntniswert dieser Quellensammlung, die den Alltag in der SED-Diktatur 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution auf einzigartige Weise dokumentiert.

Grußwort

Dr. Dorothea Rüland | Generalsekretärin Deutscher Akademischer Austauschdienst e. V. (DAAD)

Podium
  • Prof. Dr. Frank Bösch | Direktor, Zentrum für Zeithistorische Forschung
  • Marion Brasch | Journalistin und Schriftstellerin
  • Alberto Herskovits | Ko-Projektleiter (Altofilm, Stockholm/Berlin)
  • Barbara Langerwisch | Zeitzeugin und Filmeinreicherin
  • Prof. Dr. Laurence McFalls, Co-Projektleiter | Université de Montréal
  • Sabine Rennefanz | Journalistin und Autorin
Moderation

Siv Stippekohl | Journalistin und Autorin

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird für die Veröffentlichung im Internet in Ton und Bild dokumentiert.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Projekt Open Memory Box
IRTG „Diversity“
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Université de Montréal
Thema
Alltagsgeschichte
Forschung und Wissenschaft

Hören Sie sich die Veranstaltung in unserer Mediathek an