Stadt Verden (Aller)
Domherrenhaus
Untere Straße 13
27283 Verden (Aller)
Begrüßung und Moderation: Dr. Ulrike Huhn
Die Geschichten von Menschen, die aus der DDR geflüchtet sind, waren in Hamburg bisher kaum sichtbar: es fehlte das Wissen um Orte, die etwa an das Ankommen in der Hansestadt erinnern. Die Projektleiterin Theresa Hertrich wird von den Erfahrungen im Interview- und Ausstellungsprojekt „Orte der (Un-)Sichtbarkeit“ in Hamburg berichten, in deren Rahmen mehr als 80 Zeitzeug:innen ihre persönlichen Erlebnisse geschildert haben. Sie berichten auch von konkreten Orten: Häfen, Bahnhöfe und Ämter können Sinnbilder für Ängste, Sorgen, Hoffnungen und (Un-)Sicherheiten beim Ankommen in einer neuen Umgebung sein. Sie stehen für Aufbruch, aber auch für Abschied.
Unrechts-, Diktatur- und Fluchterfahrungen sowie das (Nicht-)Ankommen in einer neuen Gesellschaft können für Geschichte und ihre Gegenwartsbedeutung sensibilisieren. Transformationserfahrungen werden sichtbar und Unrechtserfahrungen als Teil gesamtgesellschaftlicher Geschichte anerkannt.
Eintritt frei.
Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung. Die Leitungsstelle des Lernortes wird gefördert durch das EFRE-Programm "Resiliente Innenstädte in Niedersachsen".