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Online-Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Online-Veranstaltung
https://youtu.be/ImmuNGZT5IE
10117 Berlin

Jede Gesellschaft, jeder Staat steht nach Gewaltherrschaft, Diktaturen oder Kriegen vor der Frage, wie mit den begangenen Verbrechen, mit den Opfern und Tätern umgegangen werden soll. Die Formen des Umgangs mit der Vergangenheit sind dabei sehr vielfältig. Die zehnteilige Veranstaltungsreihe „Transitional Justice“ möchte anhand ausgewählter Länderbeispiele unterschiedliche Aspekte von gesellschaftlichen und rechtlichen Aufarbeitungsprozessen nach Systemumbrüchen aufzeigen sowie Einblicke in die Erinnerungskultur und -politik in ihrem jeweiligen nationalen Kontext geben. Moderiert wird die Reihe von Tamina Kutscher, Chefredakteurin von dekoder.org.

Die Auftaktveranstaltung „Versöhnung, Gerechtigkeit, Aufarbeitung – Der Umgang mit der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland“ rückt vornehmlich den Fokus auf die Aufarbeitungsprozesse in Deutschland. Welche Instrumente und Mechanismen der Transitional Justice, wie etwa die juristische Verfolgung von Systemunrecht, Wahrheits- und Enquete-Kommissionen, Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer, wurden in Deutschland angewandt? Welche Aufarbeitungseinrichtungen, wie Gedenkstätten und Museen, entstanden und sind im Entstehen? Inwiefern kann eine Befriedung und Versöhnung nach Diktatur und staatlicher Gewalt innerhalb der Gesellschaft erreicht werden? Welche Konzepte für gesellschaftliche Versöhnung und Ausgleich bestehen?

 

Online-Podiumsdiskussion:

Katrin Hattenhauer | Malerin und DDR-Bürgerrechtlerin

Christoph Schaefgen | Generalstaatsanwalt a.D.  

Dr. Anna Kaminsky | Bundesstiftung Aufarbeitung

 

Moderation: Tamina Kutscher | dekoder.org

 

Der Videopodcast der Veranstaltung ist auf unserem YouTube-Kanal sowie in unserer Mediathek abrufbar.

 

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer