-
Podiumsdiskussion | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Beschreibung

Das Verbot der Folter und grausamer, unmenschlicher, erniedrigender Behandlung oder Strafe gehört zu den wichtigsten Menschenrechten, die vor mehr als 70 Jahren verabschiedet wurden. Dass diese Rechte in der DDR massiv verletzt wurden, wird in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen deutlich: In den Anfangsjahren wurden im Kellergefängnis Methoden physischer Gewalt angewendet. Aber auch später waren die Häftlinge seelischen Misshandlungen ausgesetzt: Schlafentzug, Isolationshaft und monatelange Verhöre sollten die Gefangenen zu umfassenden Geständnissen bewegen. Auch heute zeichnen Berichte der Menschenrechtsorganisationen ein düsteres Bild: Andersdenkende werden in vielen Ländern verhaftet und mit meist physischer Gewaltanwendung unter Druck gesetzt.

Expertinnen und Experten beleuchten im Gespräch den Umgang der DDR mit Artikel 5 der Menschenrechtserklärung und ziehen eine Bilanz zur heutigen Situation weltweit.

Wenn Strafe zur Qual wird

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Thema
Repression und Haft