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Workshop | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Veranstaltungssaal
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Unser Fokus in diesem Workshop liegt im Thema (ehemalige) Gefängnisse im deutsch-deutschen und europäischen Vergleich und wie dazu Bildungsarbeit gestaltet werden kann. Durch den Vergleich möchten wir Spezifika der DDR-Gefängnisse herausarbeiten und welche Bereiche systemimmanent sind. Auf Basis dieser Erkenntnisse soll die Bildungsarbeit an Gedenkstätten ehemaliger DDR-Haftanstalten reflektiert werden. Welche Narrative überwiegen in der Bildungsarbeit und was sind deren Ziele, welche Themen sollten nochmals durchdacht werden und welche beiseitegelassen bzw. welche neu aufgegriffen werden. Wie werden DDR-Gefängnisse in Ausstellungen dargestellt? Der Workshop soll eine offene Diskussion ermöglichen, um neue Perspektiven zu entwickeln und Denkanstöße zu geben.

Programm

10 bis 12.30 Uhr

Begrüßung und Einführung
  • Katharina Hochmuth | Leiterin des Arbeitsbereichs Schulische Bildungsarbeit, Bundesstiftung Aufarbeitung
  • Birgit Marzinka | Leiterin des Lernorts Keibelstraße
  • Dr. Irmgard Zündorf | Leiterin des Bereichs Pubilc History am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

13.30 bis 15.30 Uhr

Vorträge

Gefängnisse in der Tschechoslowakei nach 1945 – ein Vergleich

Klára Pinerová, PhD | wiss. Mitarbeiterin am Institute for the Study of Totalitarian Regimes, Prag

Haftbedingungen und Menschenrechtsfragen in Westdeutschland

Prof. Dr. Christine Graebsch | Hochschullehrerin für Recht und Soziales und Leiterin des Strafvollzugsarchivs, Fachhochschule Dortmund

16 bis 18 Uhr

Vorträge und Diskussion

Nur Opfer oder Täter? Narrative über Gefangene und Wachpersonal in Gefängnisgedenkstätten am Beispiel Hohenschönhausens

Dr. Helge Heidemeyer | Direktor der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Historisch-politische Bildungsarbeit im Dokumentationszentrum Rostock

Dr. Steffi Brüning | Leiterin Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock

Podium

  • Yvonne Kalinna | ehemals wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Judith Mayer | Bildungsreferentin, Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Stiftung Ettersberg, Erfurt
  • Martina Staats | Leiterin der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel
  • Dr. Gerhard Sälter | Leiter der Abteilung Forschung und Dokumentation in der Stiftung Berliner Mauer
  • Silke Klewin | Leiterin der Gedenkstätte Bautzen, Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Moderation

Amélie zu Eulenburg | Leiterin des Arbeitsbereichs Gedenkstätten und Erinnerungskultur, Bundesstiftung Aufarbeitung

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über das Online-Formular auf der Website des Lernorts Keibelstraße für die Veranstaltung an .

Zum Anmeldeformular

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Lernort Keibelstraße
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Thema
Repression und Haft
Bildung