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Weiterbildung | Berlin
Ort der Veranstaltung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Historisch-politische Bildung zur deutschen Teilung, Einheit und Transformation steht aktuell vor vielen Herausforderungen: Welche Relevanz hat das Thema für eine Generation, die die DDR nur noch aus Schulbüchern oder Familienerzählungen kennt? Wie funktioniert zielgruppengerechte Ansprache in einer zunehmend diversen Gesellschaft und wie können bislang marginalisierte Perspektiven in die Vermittlung integriert werden? Was ist unter Nachhaltigkeit in Bildungsprojekten zu verstehen und wie kann diese gelingen?

Im Vordergrund des Workshops steht der gemeinsame Austausch über Schwierigkeiten und Lösungsansätze in der praktischen Bildungsarbeit. Zwei wissenschaftliche Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion bringen Theorie und Praxis zusammen und sollen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue Impulse und Strategien für die eigene Vermittlungstätigkeit mitgeben. Dazwischen gibt der Workshop Raum zum gegenseitigen Kennenlernen, Diskutieren und Vernetzen.

Programm

10:00 Uhr | Ankunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Willkommenskaffee

10:15 Uhr | Begrüßung, Organisatorisches

10:30 Uhr | Vorstellungsrunde, Erwartungsabgleich

11:15 Uhr | Theorie und Empirie für die Praxis: wissenschaftliche Impulse

Einführender Überblicksvortrag „Ziele der historisch-politischen Bildungsarbeit in einer sich verändernden Welt am Beispiel deutsche Teilung, Einheit und Transformation; Konsequenzen für die Umsetzung“ | Prof. Dr. Waltraud Schreiber, em. Professorin für Theorie und Didaktik der Geschichte an der Katholischen Universität Eichstätt, derzeit Visiting Professor am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Impulsvortrag „Alles schnell verpufft? Wie Bildungsprojekte zur deutsch-deutschen Geschichte langfristig wirken können – am Beispiel von Studien mit Zeitzeug*innen“ | Prof. Dr. Christiane Bertram, Juniorprofessorin für Fachdidaktik in den Sozialwissenschaften, Universität Konstanz.

12:05 Uhr | Austausch im Plenum

13:00 Uhr | Mittagsimbiss

14:00 Uhr | Praxis für die Theorie: Podiumsdiskussion „Herausforderungen in der konkreten Bildungsarbeit zu deutscher Teilung, Einheit und Transformation – ein Erfahrungsaustausch über Chancen und Perspektiven“

Podiumsgäste
  • Prof. Dr. Christiane Bertram
  • Dr. Niels Dehmel | Deutsche Gesellschaft e.V.
  • Frauke Hagemann | Eduversum GmbH
  • Prof. Dr. Waltraud Schreiber
  • Anne Vaupel-Meier | Grenzmuseum Schifflersgrund

16:00 Uhr Abschluss und Ausblick

Moderation

Dr. Christine Schoenmakers | Bundesstiftung Aufarbeitung

 

Programm zum Downloaden

Anmeldung

Da es sich um eine Präsenzveranstaltung handelt, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 31. Mai 2022 über das Formular an: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/anmeldung/workshop-ueber-die-grenzen an.

Aufgrund der Covid19-Pandemie besteht eine Maskenpflicht im Veranstaltungssaal, mögliche Änderungen werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtzeitig vorab mitgeteilt.

Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung
Thema
Bildung
inklusiv-interkulturell
#RevolutionTransformation