KI generiertes bild einer stilisierten Schreibmaschine, aus der ein bunter Regenbogen mit Blumen, Notenschlüsseln und Fernsehern herauskommt
© Das Bild wurde mit KI generiert

Nun bekommt OpenAI Konkurrenz durch die chinesische Firma Kuaishou, die ihre eigene videogenerierende KI namens Kling präsentiert hat. Auch wenn Kling noch nicht ganz das Niveau von OpenAIs Sora erreicht hat, sind die Ergebnisse dennoch beeindruckend.

Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass wir uns in naher Zukunft nicht nur auf täuschend echte Bilder, sondern auch auf generiertes Videomaterial einstellen müssen. Damit haben wir den Punkt erreicht, an dem jede Art von Medium – Text, Audio, Bild und Video – generiert werden kann. Dies bedeutet, dass mit geringem Aufwand historisch wirkende Inhalte erstellt werden können, was alternative Geschichtserzählungen und Fake News neuen fruchtbaren Boden geben könnte.

Momentan mag das noch utopisch klingen, aber wenn wir in 30 Jahren auf diese Zeit zurückblicken, wird es schwer sein, in der Flut digitaler Bilder Fälschungen von echten Bildern zu unterscheiden. Vor diesem Hintergrund sollte darüber nachgedacht werden, Archive, Datenbanken und Bibliotheken abzusichern, um zu gewährleisten, dass Quellen und generierte Inhalte strikt getrennt bleiben. Auf Archive, Datenbanken und Bibliotheken kommt somit in Zukunft eine besondere Herausforderung zu.

Weitere Informationen zu Sora