Erscheinungsjahr 2021

Ein glühender Hertha-Fan, ein leidenschaftlicher Anhänger der DFB-Elf und Bürger der DDR: Helmut Klopfleisch reiste nach dem Bau der Mauer seinen Lieblingsmannschaften hinterher – und geriet so ins Visier der Stasi. Bereits als Kind begann seine Leidenschaft für die Hertha, vor dem Mauerbau fuhr er aus Berlin-Pankow in den Wedding an die „Plumpe“. Durch den Mauerbau wurde dies nicht mehr möglich. Er reiste seiner Hertha nach, wenn sie im Ostblock spielte, aber auch der bundesdeutschen Nationalmannschaft und dem FC Bayern München. Den Machthabern in der DDR ist dies ein Dorn im Auge, er und seine Familie werden überwacht, schikaniert, repressiert. Bis heute sind die Folgen zu spüren.

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Margot Honecker ließ in Staßfurt ein lebendiges Zeichen der Solidarität errichten: Die Schule der Freundschaft. Ab 1982 lebten dort 900 Schüler aus Mosambik und ab 1985 zusätzlich 400 namibische Schüler.

Verfügbar bis 10.01.2022

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Stephan Krawczyk ist Liedermacher, Schriftsteller, Poet. Mitte der 80er Jahre war er einer der bekanntesten Oppositionellen der DDR. Der Film ist eine musikalisch-biografische Annährung an einen kritischen Geist vor dem Hintergrund der deutsch-deutschen Geschichte.

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Bei laufendem Schulbetrieb änderte sich über Nacht alles: ein allumfassender ideologischer und struktureller Systemwechsel stellte ab November 1989 alle Beteiligten vor große Hürden, bot ihnen jedoch ebenso große Chancen. Der Film von Katharina Hermann erzählt auf ehrliche Weise die bewegende Zeit des Umbruchs mit Hilfe von Archivaufnahmen und Zeitzeugeninterviews.

Verfügbar bis 03.05.2022

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Erscheinungsjahr 2020

Urlaub im „Feindesland“? Seit der sukzessiven touristischen Öffnung 1973 reisten viele Westdeutsche nicht mehr nur aufgrund von Verwandtschaftsbesuchen in die DDR. „Totales Ausland, bei gleicher Sprache...das war reizvoll“ erinnert sich der Abenteurer Stefan Latt, der 1988 mit seinem Studienfreund Torsten Hubel eine Rundreise durch die DDR unternahm.

Wie reisten sie? Wie frei konnten sie sich bewegen? Wie sah ihre Überwachung durch das MfS aus und gab es Kontakte zur DDR-Bevölkerung?

Verfügbar bis 19.04.2022

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„… sieben dunkle Jahre überstehen“. (Fast) jeder Deutsche kennt diese Liedzeile, doch die wenigsten wissen um ihre deutsch-deutsche Vergangenheit. Der Film erzählt die Entstehungsgeschichte: Angefangen von der Geburtsstunde des Songs anhand der gleichnamigen Liebesgeschichte des DDR-Schriftstellers Helmut Richter 1975, über die Version der DDR-Band „Karat“ 1977 bis zu dem berühmten Cover von Peter Maffay 1980.

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Erscheinungsjahr 2019

Am 09. September 1989 unterzeichneten 30 Menschen in Grünheide bei Berlin den Gründungsaufruf „Aufbruch 89. Neues Forum“, darunter u.a. Bärbel Bohley, Katja Havemann sowie die Gründungsväter Jens Reich und Rolf Henrich. Die Dokumentation erinnert anhand von Zeitzeugeninterviews und Expertengesprächen an die breite Bürgerbewegung „Neues Forum“ in der DDR, die mit ihrem Mut maßgeblich zur weiteren Erosion der SED-Diktatur beigetragen hat.

Verfügbar bis 01.09.2022

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Drei Biographien, drei unterschiedliche Motive, ein gemeinsames Ziel: Raus aus der DDR - Musikkarriere im Westen.

Die Protagonisten des Films aus der Pop- und Rockszene der DDR, berichten über ihre Erfahrungen als Künstler in der DDR, ihre Beweggründe und Hoffnungen, ihre Ausreise sowie den nicht immer leichten „Seitenwechsel“ in ein komplett anderes gesellschaftliches und politisches System.

Verfügbar bis 03.03.2022

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Erscheinungsjahr 2018

Das Kabarett „Die Distel“ in der Friedrichsstraße Berlin feierte 2018 ihr 65. Jubiläum. Als erstes staatliches Kabarett in Ost-Berlin öffnete es 1953 zum ersten Mal seine Türen. Während der deutsch-deutschen Teilung war die künstlerische Arbeit geprägt von einem Spagat zwischen Anpassung und Auflehnung. Die Dokumentation erzählt anhand von Zeitzeugenerinnerungen und Expertengesprächen die wechselhafte Geschichte dieser Institution.

Verfügbar bis 24.02.2022

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Erscheinungsjahr 2011

Die insgesamt 30-teilige Dokumentationsreihe erinnert an die wichtigsten Ereignisse, Entwicklungen und den Alltag der geteilten Stadt zwischen 1961 und 1990. Zu den Ereignissen zählen zwischen 1961 und 1970 u.a. der Mauerbau 1961, der Besuch John F. Kennedys 1963 oder die Studentenproteste 1968, die jeweils von Zeitzeugen aus Ost- und West-Berlin erinnert werden. Große Geschichte verbindet sich mit kleinen Erlebnissen, internationale Politik mit der Alltagsperspektive der Berliner.

Verfügbar bis 13.08.2022

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Erscheinungsjahr 2009

Die preisgekrönte Dokumentarfilmreihe befasst sich mit den Entwicklungen in der UdSSR im Zeitraum von 1975, über die Reformpolitik Gorbatschows bis zum Zusammenbruch der Supermacht 1991. Sowjetische Filme, Songs von Regimegegnern und privates Archivmaterial liefern den Schlüssel, um eine wenig erforschte Seite des Ostblocks zu ergründen.

Folge 1-6 in  der ARTE-Mediathek

Eine begleitende Website ermöglicht anhand originaler Postkarten verknüpft mit Zeitzeugenerinnerungen persönliche Einblicke hinter den Eisernen Vorhang: http://www.lebtwohlgenossen.de/de/