Über 20 Jahre nach dem Ende der DDR wird ihre Sportgeschichte vor allem mit der deutsch-deutschen Konkurrenz im Spitzensport und dem Thema Doping verbunden. Ihre intensiven Sportbeziehungen zu den jungen Nationalstaaten und den Befreiungsbewegungen Afrikas hingegen sind in Vergessenheit geraten, dabei stellen sie ein interessantes Forschungsgebiet der Zeitgeschichte dar. Eine fundierte Aufarbeitung existiert hierzu bislang nicht, obwohl die auswärtigen Sportkontakte der DDR steter Bestandteil einer seit 1960 verfolgten DDR-Afrikapolitik und somit prominenter Teilaspekt der Außenpolitik Ostdeutschlands waren. Zu untersuchende Kooperationsgebiete sind hierbei Sportpolitik und Sportwissenschaft, aber auch Sportmedizin und Trainerausbildung.

Unser ehemaliger Stipendiat Dr. Daniel Lange hat dazu geforscht. 2022 ist seine Promotion „Turnschuhdiplomatie. Die internationalen sportpolitischen Beziehungen der DDR nach Afrika als besonderer Bestandteil ihrer Außenpolitik (1955 - 1990)“ erschienen.

Die Reihe "Turnschuhdiplomatische Kalenderblätter zur Sport- und Afrikapolitik der DDR" erscheint in Kooperation mit www.turnschuhdiplomatie.de

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Turnschuhdiplomatie. Die internationalen sportpolitischen Beziehungen der DDR nach Afrika als besonderer Bestandteil ihrer Außenpolitik (1955 - 1990)