Abstract

Jessica Lindner-Elsner: »Frau Schmidt verkörpert in fachlicher und gesellschaftlicher Hinsicht die Stellung der werktätigen Frau im Sozialismus.« Zum Verhältnis von betrieblicher Sozialpolitik und Geschlecht zwischen 1970 und den frühen 1990er-Jahren, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2024. Berlin: Metropol Verlag, pp. 87–97.

The GDR impressed the outside world with a high rate of female employment and professional equality. This article sheds light on the discrepancy between aspiration and reality of professional equality for female employees in industrial enterprises since the 1970s. It also focuses on the changes after the political change in 1989 and the period after the monetary, economic and social union, in which social inequalities were transformed.

Über die Autorin

Dr. des. Jessica Lindner-Elsner, geb. 1990 in Eisenach. 2010 bis 2015 Studium der Geschichtswissenschaft und Politikwissenschaft in Erfurt, seit 2016 Doktorandin am ZZF Potsdam und der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2022 Promotion an der LMU zum Thema »Arbeitsverhältnisse und soziale Ungleichheiten im Automobilbau Ostdeutschlands – Das Automobilwerk Eisenach (AWE) seit den 1970er Jahren«. Seit 2022 Leiterin des Archivs der Stiftung Automobile Welt Eisenach und stellvertretende Museumsleiterin des Museums automobile welt eisenach (awe). Veröffentlichungen u. a.: »Arbeitsbeziehungen und soziale Ungleichheit – Die Arbeitsgesellschaft der DDR«, Themendossier »Lange Wege der Deutschen Einheit«, hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung, März 2022; »Enttäuschte Hoffnung? Soziale Ungleichheit im Automobilwerk Eisenach in der Transformationszeit (1989–91)«, in: Dierk Hoffmann (Hg.): Transformation einer Volkswirtschaft. Neue Forschungen zur Geschichte der Treuhandanstalt (= Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. 31), Berlin 2020.

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung